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Die Europäische Union - Der Vertrag von Maastricht

Autor :  Politisches Studium
E-mail: redaktion@e-politik.de
Artikel vom: 14.02.2000

Mit dem Vertrag von Maastricht veränderte sich das Gesicht Europas, indem es die EG um zwei weitere Säulen unter dem Dach der künftigen EU ergänzte.


1. Das Vertragswerk

9./10.12.1991 Europäischer Rat in Maastricht nimmt den Vertrag über die Europäische Union an

07.02.1992 Unterzeichnung des Vertrages über die Europäische Union

1993 Inkrafttreten des Vertrages über die Europäische Union

Die drei Säulen der EU - Der Inhalt des Maastrichter Vertrages

  1. Säule: Wirtschaftsgemeinschaft (früher EWG-Vertrag, jetzt EG-Vertrag)
  2. Säule: Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP)
  3. Zusammenarbeit in der Innen- und Rechtspolitik

2. Wirtschafts- und Währungsunion - Die erste Säule der EU

Durchführung in drei Phasen

    • 1. Juli 1990: Vollendung des Binnenmarktes
    • 1. Januar 1994: Herstellung der Konvergenz innerhalb der folgenden vier Jahre und Gründung des Europäischen Währungsinstitutes
    • 1. Januar 1999: bargeldloser Zahlungsverkehr in EURO möglich
    1. Januar 2002: EURO wird einziges gesetzliches Zahlungsmittel

Erste Phase der Wirtschafts- und Währungsunion: Der gemeinsame Binnenmarkt
  • Aufhebung aller Grenzen und Beschränkungen innerhalb der EU für die Bürger Europas, für den Warenverkehr, für die Dienstleistungen und für Kapital (Vier Freiheiten)
  • Forderung der Innovationsstärke und Wettbewerbsfähigkeit Europas in der Welt und auf den Weltmärkten
  • Schaffung neuer Arbeitsplätze, Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in der EU
  • Verwirklichung eines europäischen Finanzmarktes
  • Festigung und Vertiefung der wirtschaftlichen Grundlagen der politischen Union
  • Schaffung eines gemeinsamen Sozialraumes

Zweite Phase der Wirtschafts- und Währungsunion: Herstellung von Konvergenz und Gründung des Europäischen Wirtschaftsinstitutes

  • Preisstabilität
  • Stabile öffentliche Finanzen
  • Wechselkurse
  • Langfristig niedrige Zinsen

Dritte Phase der Wirtschafts- und Währungsunion: Der EURO

  • 1998: 11 Mitgliedsländer erreichen die Konvergenzkriterien
  • 1. Januar 1999: EURO als bargeldloses Zahlungsmittel, gleichzeitig: Festlegung über das Tauschverhältnis zwischen den einzelnen nationalen Währungen und dem EURO
  • 1. Januar 2002: EURO als bargeldloses Zahlungsmittel

3. Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik

Gründe für die GASP:

  • zweite Säule der EU
  • aktive Friedenssicherung, Festigung von Demokratie und Menschenrechten
  • internationales Gewicht und Mitsprache der Union in den politischen Weltorganisationen
  • Plattform für Herausbildung einer eigenen Sicherheitsidentität der Europäer

4. Zusammenarbeit in der Innen und Rechtspolitik

  • dient der Vollendung des Binnenmarktes
  • schafft Sicherheit bei offenen Grenzen innerhalb der EU
  • Stärkung der Politischen Union durch Zusammenführung bei zentralen Aufgaben
  • Voraussetzung der EU für Mitwirkung an der Lösung des Weltflüchtlingsproblem

Dieses studentische Skript erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist keine Garantie zum Bestehen irgendwelcher Prüfungen. e-politik.de ist bemüht, die Skripten ständig zu aktualisieren und inhaltlich zu bearbeiten.


   


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