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Rheinland-Pfalz Online

Netzreportage - Wahlkampf im Portal des Landesvaters (04.03.01)

Autor :  Gunnar Herrmann
E-mail: gherrmann@e-politik.de
Artikel vom: 04.03.2001

In Rheinland-Pfalz kämpft man um Wählerstimmen für die Landtagswahl. Die SPD um den amtierenden Ministerpräsidenten Kurt Beck hat auch für die anderen Parteien einen Platz auf ihrer Wahlkampfsite. Gunnar Herrmann führt durchs Netz.


Rheinland-Pfalz blüht auch virtuell - meint zumindest die rheinland-pfälzische SPD. Und weil die blühende Netzlandschaft seit 1994 unter ihrer Regierung gedeiht, ist die Wahlkampfseite der SPD für die bevorstehende Landtagswahl ein Portal. Also eine Linksammlung, die zu allen möglichen Angeboten führt.

Der amtierende Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) gibt sich als Landesvater, der alle Bürger in diesem Portal unter seine Fittiche nimmt - egal, welcher Partei sie angehören. So findet sich auf der Wahlkampfseite unter dem souveränen Blick des Ministerpräsidenten auch ein Link zur CDU in Rheinland-Pfalz - zusammen mit dem Hinweis, dort gäbe es Informationen zur Öko-Steuer. Außerdem präsentiert sich der Kandidat Beck in seinem Wahlkreis.

Die CDU setzt im Wahlkampf auf Konfrontation mit der rot-grünen Bundesregierung. Die Junge Union macht mit dem Slogan "Bei jedem Tanken... den Sozis danken" gegen die Ökosteuer mobil. Sie bietet außerdem ein Computerspiel an, bei dem der Spieler rote Autos von der Straße drängen und flüchtenden Mittelständlern ausweichen muss. CDU-Spitzenkandidat Christoph Böhr ist laut Wahlslogan "ein Kopf. Mehr als ein Gesicht". Genau das ist wohl sein Problem - der promovierte Philosoph gilt als zu wenig volksnah. Auf der Wahlkampfseite der CDU präsentiert er sich in Gummistiefeln auf dem Bauernhof oder bei Weinproben.

Blühende Landschaften sieht der Internet-Nutzer auch bei der FDP. Sie wirbt auf einem Wahlplakat mit zwei gelben Tulpen in Mitten eines roten Tulpenfeldes für die Fortsetzung der sozialliberalen Koalition. Rheinland-Pfalz ist derzeit das einzige Bundesland, in dem SPD und FDP gemeinsam regieren. Die FDP hat bereits angekündigt, dass sie dieses Bündnis fortsetzen möchte.

Die beiden Spitzenkandidaten sind Rainer Brüderle und Hans-Artur Bauckhage. Der gelernte Bäckermeister Bauckhage ist stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau. Die Wahlkampfseite der FDP stellt ihre Kandidaten bei einem Quiz vor - der Internet-Nutzer bekommt einen Country-Song vorgespielt, der ihm helfen soll, die Namen der FDP-Politiker zu erraten.

Schärfste Konkurrenten der FDP sind die Grünen, die gerne eine rot-grüne Koalition bilden möchten. Im Internet locken sie Wähler mit Plakaten im Postkarten-Format, die per Mail verschickt werden können. Spitzenkandidatin Ise Thomas setzt im Internet lieber auf Sonnenblumen statt auf Tulpen.

Informationen zum Wahlsystem und die Ergebnisse der Landtagswahl 1996 gibt es auf den Seiten des rheinland-pfälzischen Landtags.



Mehr zu Wahlkampf und Wahlprogrammen in Rheinland-Pfalz in unserem Beitrag "Arbeit, Bildung, Sicherheit - nichts Neues an der Front".



Grafik: Copyright liegt bei www.rlp.de


   


Leserkommentar von Sebastian Hinsch
am 20.03.2001
Gut gemacht!

Dieser Beitrag ist interessant und informativ und vor allem auch sachlich. Im Gegensatz zu der Besprechung des Baden-Württemberg-Wahlkampfes, die sich ebenfalls auf e-politik befindet, werden hier nur die Fakten über den (Internet)-Wahlkampf dargestellt, anstatt eine subjektive Sichtweise abzugeben. Die eigene Meinung kann sich anschließend jeder Leser selbst bilden, indem er sich die angegebenen Internetseiten anschaut. Somit wird einem keine Meinung vorgekaut, sondern nur "Appetit gemacht" darauf, die Angebote der Parteien auf eigene Faust kennenzulernen. So sollten Wahlkampfberichte sein! MfG Sebastian Hinsch

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