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Auch ein Berufspolitiker muss seine Ideale erhalten und darf sein Gewissen nicht abgeben.

Autor :  Lisa Hammerl
E-mail: redaktion@e-politik.de
Artikel vom: 12.02.2001

Lisa Hammerl befragte die jüngsten Bundestagsabgeordneten per e-mail. 13 Fragen an Hubertus Heil, 28 Jahre (SPD)


Warum sind Sie Politiker geworden?

Weil ich politisch etwas bewegen will. In der Zeit, in der meine Entscheidung für die Kandidatur gefallen ist, hatte ich wie viele Vertreter meiner Generation das Gefühl, dass es an der Zeit für das Ende der Ära Kohl und für einen Politikwechsel sei. Diesen Wechsel wollte ich politisch mitgestalten.

Was waren Ihre politischen Anfänge?

Mit 14 Jahren habe ich angefangen, mich in der Schülervertretung zu engagieren. Kurz darauf wurde ich Juso-Mitglied.

Warum haben Sie es als so junger Mensch geschafft, Bundestagsabgeordneter zu werden?

Ich konnte mein ernstes Anliegen trotz meiner Jugend verständlich machen und den Wahlkreis überzeugen.

Welche Vorteile hat ein junger Abgeordneter? Was hat er, was Altgediente häufig nicht mehr haben?

Unvoreingenommenheit,
einen anderen Lebenshintergrund,
und dadurch auch andere Perspektiven.

Nennen Sie fünf Eigenschaften, die einen Politiker erfolgreich werden lassen.

Leidenschaft
Rhetorisches Talent
Geduld
Überzeugungskraft
Durchsetzungsvermögen.

Viele Bundestagsabgeordnete sind dies über mehrere Legislaturperioden hinweg. Verlieren sie nicht den Kontakt zu denen, die sie repräsentieren?

Die Gefahr besteht durchaus. Allerdings kann man versuchen, dem entgegen zu wirken, indem man sich vor Ort zu verankert, seine Freunde hält und sich von Zeit zu Zeit bewusst in politikferne Situationen zu begibt.

Wie viel Ihrer Energie bleibt in Bürokratie und Verwaltung stecken?

Zu viel.

Was bewundern Sie an Ihren politischen Vorbildern? Nennen Sie fünf Eigenschaften.

Ein besonderes politisches Vorbild ist Willy Brandt, besonders seine Erfolge in der Ostpolitik. An großen Politikern bewundere ich ansonsten vor allem Beharrungsvermögen und Leidenschaft.

Welche drei Ideale/Ziele haben Sie als Bundestagsabgeordneter als erstes verloren?

Herr über die eigene Zeit zu sein.

Warum haben Politiker so ein schlechtes Image?

Sicherlich, weil sie ihre Politik nicht transparent machen können.

Wie lange können Berufspolitiker in ihren Idealen überleben?

Auch ein Berufspolitiker muss seine Ideale erhalten und darf sein Gewissen nicht abgeben. Hilfreich ist dabei ein klarer innerer Kompass, der die Grenzen genau absteckt und bestimmt, was man macht und was nicht.

Was waren die ersten drei Dinge, die Sie als Bundestagsabgeordneter gelernt haben?

Sich einem harten Zeitregime unterzuordnen.
Festzustellen, dass nichts von alleine kommt und man für alles kämpfen muss.
Wie wichtig gute Freunde sind.

Was war Ihr Traumberuf als Kind?

Ritter und Reporter


   


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