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e-politik.de - Home  Internationale Politik  Internationale Organisationen   Die Westeuropäische Union - WEU


Die Westeuropäische Union - WEU

Autor :  Politisches Studium
E-mail: redaktion@e-politik.de
Artikel vom: 05.02.2000

Die eigenständige Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) der EU befindet sich erst im Aufbau. Als europäisches Verteidigungsbündnis, das im Augenblick ausserhalb der EU existiert, kann die WEU dienen. Ein Überblick über das Bündnis.


Hintergrund: Brüsseler Pakt (1948) zwischen Benelux, Frankreich und Großbritannien
Automatisches (gegen Deutschland gerichtetes) militärisches und politisches Verteidigungsbündnis.

1954 Umwandlung des Brüsseler Pakts in die WEU:

  • Aufnahme Deutschlands und Italiens (Pariser Verträge)
  • Neue Aufgabe: Förderung der Einheit Europas
  • Vericht D.s auf ABC-Waffen (später im 2+4-Vertrag bestätigt)
  • Rüstungskontrollen
  • Höchststärken der Streitkräfte
Weiterhin: Im Falle eines bewaffneten Angriffs in Europa werden die Vertragspartner alle in ihrer Macht stehenden pol. und milit. Mittel zur Unterstützung einsetzen
 

A. Bedeutung während des Ost-West-Konflikts:

Vor allem Vehikel zur Lösung des dt. Verteidigungsbeitrags/ vorrangige Zuständigkeit der NATO wurde anerkannt/ Rüstungskontrolle/ für die BRD Rückversicherung bei Versagen der NATO
 

B. Neue Bedeutung: Europäische Verteidigungsorganisation?

1987 Haager Plattform: Notwendigkeit der Entwicklung einer europäischen Sicherheitsidentität

Grundüberlegungen:

  • WEU war vor der Wende sowohl nach außen als auch nach innen gerichtet. Diese innere Kontrolle hat sich durch die zunehmende Europäische Integration erübrigt.
  • Durch das Ende des Ost-West-Konflikts entsteht eine stärkere Abgrenzung Europas gegenüber der USA (Fehlen des gemeinsamen Gegners)
  • Nach 1990 sind speziell für Westeuropa neue sicherheitspolitische Aufgaben entstanden
  • Eine größere Bedeutung der WEU ist nur im Kontext der EU möglich
    Ä Welche Sicherheitspolitik verfolgt die EU?
    • Maastrichter Vertrag: WEU als integrativer Bestandteil der EU soll zunächst auf Antrag der EU verteidigungspolitischen Fragen aktiv werden (dadurch keine Mehrheitsentscheidungen möglich).
    • Gemeinsame Verteidigung als letzte integrative Entwicklungsstufe der EU - momentane Stellung der WEU als erster Schritt und Katalysator zu diesem Ziel (Bsp. Euro-Korps)
    • Stärkung der WEU bedeutet gleichzeitig die Stärkung des europäischen Pfeilers der NATO und damit einer verstärkten Europäischen Verteidigungsidentität (Emanzipation)
    • "Assozierte Partnerschaft" mit osteuropäischen Staaten als Beitrag zur gesamteuropäischen Sicherheitspolitik (auch WEU wandelt sich vom Verteidigungs- zum Sicherheitsbündnis)
    • Ebenfalls in den Bereich der gesamteuropäischen Sicherheit fallen neue Aufgaben der WEU wie operative Einsätze im Auftrag der UN/ OSZE außerhalb der Bündnisses (humanitäre und friedensschaffende Aktionen)


C. Probleme:

  • Es gibt noch keine wirkliche gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik - Aufbau einer Europäischen Verteidigungsunion ist bisher nur ein Gedankenspiel.
  • WEU ist nationalstaatlich dominiert, gleiches Problem wie bei der GASP (Heterogenität)
  • Dieses studentische Skript erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist keine Garantie zum Bestehen irgendwelcher Prüfungen. e-politik.de ist bemüht, die Skripten ständig zu aktualisieren und inhaltlich zu überarbeiten.


       

    Weiterführende Links:
       WEU im Internet



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