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e-politik.de - Home  Virtualität  e-Demokratie   Der erste Internet-Kanzler


GeneralT - der neue Internet-Kanzler

Das Internet hat einen Kanzler

Autor :  Gunnar Herrmann
E-mail: gherrmann@e-politik.de
Artikel vom: 05.07.2000

Das Internet hat gewählt - der erste Internet-Kanzler heißt „General T". Der Kandidat der CDU-nahen „Christdemokratischen Internetpartei" (CIP) konnte sich in einem Kopf-an-Kopf-Rennen gegen zwei Konkurrenten durchsetzen.


Am 5. Juli 2000 veröffentlichte die Internet-Community dol2day kurz nach Mitternacht das vorläufige Wahlergebnis. „General T" bekam 37,08 Prozent der Stimmen. Damit ist er der erste Kanzler des Internets. Seine Mitbewerberin „esilke" von den „Grünen im Internet" (GII) erhielt einen Stimmanteil von 32,95 Prozent. Die liberale Kandidatin „Malta" belegte mit 28,72 Prozent der Stimmen den dritten Platz. Sie wurde von der Partei „Internet den Liberalen" (IDL) aufgestellt.

Als erster Internet-Kanzler wird „General T" einem Sprecher von dol2day zufolge als Repräsentant der Internet-Benutzer virtuelle Unterschriften-Aktionen organisieren und namhafte Politiker zum Chat in die Internet-Community einladen. „Einige bekannte Politiker haben bereits zugesagt", sagte der Sprecher nach dem Abschluss der Wahl.

Die Wahlbeteiligung in der virtuellen Gemeinschaft war deutlich höher als bei herkömmlichen Wahlen. 82,6 Prozent der insgesamt 1260 stimmberechtigten Mitglieder hatten ein digitales Abstimmungsformular abgeschickt. Insgesamt verzeichnet dol2day gut 3100 Mitglieder. Stimmberechtigt ist jedoch nur, wer mindestens 60 Minuten online auf den Seiten der Community verbracht hat. „Das ist ein Schutz vor Wahlbetrug", erläuterte der Sprecher. Damit solle verhindert werden, dass sich einzelne Personen unter mehreren Namen bei der Gemeinschaft anmelden, um ihre Stimme mehrfach bei abzugeben.

Der vier Tage andauernden Abstimmung war ein heißer Wahlkampf vorausgegangen. Dabei hatte sich die den Grünen nahestehende GII mit der SPD-nahen „Sozialdemokratischen Internet Partei" (SIP) und der Partei „Sozialisten ins Internet" (SII) zu einer Koalition zusammengeschlossen. Der Kandidat der SIP, „Ihsan", und der SII-Kandidat „Lucky" hatten ihre Kandidatur daraufhin zurückgezogen um „esilke" zu unterstützen.

Foto: Copyright liegt bei dol2day


   


Leserkommentar von Der-Entdecker-T.S.
am 29.06.2003
Blöd oder was

Sehr geehrte Damen und Herren, diese Plattformen kenne ich nicht und das war eine Firmenrepräsentiere-Wahl der o.g. Internetseite. a) welche Befugniss hat der diese Person ausserhalb der Firma?, nach meiner eigene Meinung keine ! "Dar wurde mal wieder was gerührt und man wundert sich das es nicht kocht" Mit freundlichen demokratischen Grüßen Der-Entdecker-T.S.

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