Rüdiger Göbel, u.a.: Der Irak - Ein belagertes Land
hjjzh
von: uns
- keine
Datum: 25.03.2003
wir finden krieg total blöd!
Der Irak - Ein belagertes Land 2
von: oetzi
- oetzi@gmx.de
Datum: 15.12.2002
"Amerika hat ... sich noch nie in innerarabische Angelegenheiten eingemischt"
Glaubt mein Vorredner auch noch an das Christkind ?
zum Kommentar
von: Markus Kink
- markus.kink@web.de
Datum: 01.11.2002
Die Frage von Propaganda stellt sich hier gar nicht. Zwanzig Autoren, namhaft und von zum Teil hohem Rang schreiben über Fakten. Zahlen und Daten, die Nachprüfbar in Archiven der UN, Amnesty und anderer IGOs und INGOs lagern. Immerhin sind einige dieser Fakten bemerkenswert und ebenso bemerkenswert ist es, daß sie von westlichen Medien (oder gar amerikanischen) nicht oder nur am Rande aufgegriffen wurden. Die deutlich gesteigerte Krebsrate, das Bildungswesen, das es faktisch kaum noch gibt und die (nachprüfbaren) Verfahren gegen amerikanische Kriegsverbrecher sind nicht unbedingt als propagandistisch zu bewerten. Beim Thema Propaganda muß augenscheinlich erwähnt werden, daß die Bilder vom Golfkrieg, die über CNN flimmerten einen chirurgischen Krieg zeigten, den es in dieser Form nicht geben kann. Im Beitrag ist auch nie die Rede davon gewesen, daß sich Amerika in innerarabische Angelegenheiten gemischt hätte. Offiziell zumindest. Bekannt aber ist, daß Amerika durch Waffenlieferungen und andere Unterstützungsmaßnahmen in verschiedenen Regionen der Welt versucht in ihrem Sinne Einfluß zu nehmen. Osama bin Laden stand während des Afghanistan-Sowjetunion Krieges auch auf der Gehaltsliste der CIA.Die Schwäche dieses Buches ist es, daß es zu oft in polemisierende Phrasen verfällt. Worum es aber eigentlich geht, ist, daß dieser Krieg auf dem Rücken der Zivilbevölkerung ausgetragen wird. Und die ist schlecht dran. Ob sie nun unter einem Saddam Regime leben muß, oder ob sie darauf wartet bei Kriegshandlungen schlimmstenfalls getötet zu werden oder bestenfalls Hab und Gut zu verlieren.
Der Irak - Ein belagertes Land
von: M. Löser
- moritzloeser@gmx.de
Datum: 01.11.2002
Herzlichen Glückwunsch: Die Propaganda von Saddam Hussein ist bis nach München vorgedrungen.
Ich kann nur hoffen, dass die Redaktion das Pamphlet nicht für bare Münze nimmt. Darin werden Fakten auf groteske Weise verzerrt -Amerika war nie Kolonialmacht im Nahen Osten, hat in den letzten 11 von 12 Kriegen, in denen Muslime gegen Nichtmuslime kämpften, auf der Seite des Islam gestanden, Amerika hat nach gewonnenem Golf-Krieg keineswegs seine Macht am Golf ausgespielt und sich noch nie in innerarabische Angelegenheiten eingemischt.
Amerika muss einem da als der Große Satan vorkommen. Von dem, der den Krieg begonnen hat, der seine eigene Bevölkerung quält und das Leiden morgen beenden könnte, ist keine Rede: Saddam Hussein. Eine differenzierte Berichterstattung tut Not.
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