Der Abschiedsbrief
Komentar
von: m.
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Datum: 20.10.2002
Kann ich mich im grossen und ganzen nur anschliessen. Der Spiegel verkommt zu einer Art Lifestyle Blatt für Leute, die Intellektuell wirken wollen. Die Brisanz ist weg. Da ist die Zeit wesentlcih spannender gegen. Ich möchte aber keine Werbung machen, jeder soll sich selbst eine Meinung machen können.
Tja
von: Daniela
- DanielaLK@yahoo.de
Datum: 26.06.2001
Ich find den Abgesang amüsant, das muss ich zugeben. Mir gehts darum: Der Spiegel ist fad. Als Politikstudentin bekommt man von jedem Hinz und Kunz den Spiegel ans Herz gelegt, sei gut für die Allgemeinbildung und überhaupt unverzichtbar. Der Spiegel ist eine Wochenzeitung, weiter nichts. Vielleicht bin ich auch zu jung um zu verstehen, daß er mal wichtig war (Bj.1979), ich habs immer wieder versucht ihn zu lesen, besonders dann, wenn ich mich in ein entsprechendes Thema eingearbeitet hatte. Und das war dann frustrierend/unzureichend. Nee, nur weil andere behaupten, mein Leben würd deswegen besser werden, muss ich mir nicht jeden Kram reinpfeifen. Ich les die Zeit, das nimmt auch genug Zeit in Anspruch und gefällt mir besser. Punkt.
Dumm und nicht nachgedacht
von: twining
- twining@gmx.de
Datum: 23.06.2001
Wer glaubt, guter Journalismus besteht aus Quoten- und Zotenschreiberei sollte doch besser zu Konkret & Co. wechseln, lieber Thorsten. Die Forderung nach Kamikazebleistift und Torpedomine schreibt sich schnell, und wenn es auch das Einzige ist, was Du schnell schreiben kannst.
Bemüh Dich doch mal - ich weiß, es fällt Dir schwer - Dir zu überlegen was es heißt, teilweise seinen Arsch und seinen Job als Autor zu riskieren, nur damit unzufriedene Leser wie Du im Alk- und Suffrausch vom Schreibtisch rumpolemisieren dürfen. Viel Spaß in der Entziehungskur, vielleicht hilft`s ja.
Fett und impotent
von: Thorsten
- siriam@metropolis.de
Datum: 20.06.2001
Einen Abgesang auf einen Mythos? Kaum greifbar, transparent und deshalb irgendwie spannend? War so nie. Ich wünschte mir ein kleines autistisches Magengeschwür voll böser Wahrheit, einen Kamikazebleistift der mit seiner Torpedomine laute Anklagen herausbrüllt. Aber so läuft das eben nicht mehr wirklich. Nur weil die beschissene Konjunktur schwankt muß man doch nicht gleich das Spiegelabo canceln. Aber der Spiegel ist zu einem Brechmittel geworden, da leg ich mein Geld lieber gleich in Alk an. Wir sehen uns auf Entziehungkur, Compadre!
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