Keine Familienfehde, sondern Notwendigkeit
Folgen für die Saudis
von: Dem Preußen
- pruze@web.de
Datum: 27.02.2003
Eigentlich sind die Amerikaner auf die Saudis sauer, ihre Geheimdienstinformationen beweisen ihnen das die Scheiche den Terrorismus unterstützen. Im Moment sind die Saudis die besten Verbündeten in dieser Region für die Amerikaner. Kommt es zu einer westfreundlichen Regierung in Irak, wird Irak der bestverbündete der Amerikaner sein. Saudis haben ein großes Interesse am bestehen Saddams in Irak, Saudis brauchen die Amerikaner um so zu bestehen wie sie im Moment in der Welt dastehen. Besser wird es für die Saudis nach einen Krieg bestimmt nicht werden. Die Frage ist nur ob das irgendwen kümmert. Mich ganz bestimmt nicht.
der pruze
Italo-Western?
von: Fritz
- peacerich@gmx.de
Datum: 28.12.2002
Wem soll man denn den Vorzug geben? Einem wildgewordenen Amerika, da militärisch dort zuschlägt, wo es will und wann? Seine Gesetze unterhölt und tausende Ausländer festnehmen lässt wie in Deutschland, 30er Jahre? Mal ganz abgesehen davon, dass der Irak seine chemischen und biologischen Mittel nur mithilfe amerikanischer Militärwissenschaftler herstellen konnte, und Amerika damals sogar die Satellitendaten zur Zielfindung an den Irak schickte?
Oder soll man einem Despoten glauben, der sein eigenes Volk opfert?
Was wird aber danach? Wenn Amerika dann 75% sämtlicher Erdölressourcen der WELT kontrolliert und verkauft? (Und Europa ganz easy den Ölhahn zudrehen kann!)
Soll man auf die Chinesen warten?
Friedrich Förster
Die Unterstützung der arabischen Staaten
von: Thomas Mehlhausen
- ThomasMehlhausen@web.de
Datum: 30.04.2002
Ich glaube nicht, dass die dargestellte Rolle, Position und möglichen Reaktionen der arabischen Staaten richtig dargestellt wurde. Weder glaube ich, dass die "moderaten" Regierungen fallen oder sich Saddam unterordnen müßten - z.B. die Golfstaaten würden sich als letzte Saddam unterordnen - noch ist es wahrscheinlich, dass die arabischen Staaten - wie zum Schluss behauptet - ein Eingreifen der USA unterstützen würden, die dadurch aufflammende Anti-Amerika-Stimmung würden sie wohl kaum verkraften. DAS! würde die moderaten Kräfte in arge Bedrängnis bringen. So wenig die arabischen Länder Saddam als ihren Nachbarn wünschen, so sehr lehnen sie ein Eingreifen der Amerikaner ab. Der Iran würde sich auch ein bisschen umzingelt fühlen... :)
missverständins
von: André
- schmoekanier@aol.com
Datum: 29.04.2002
ja richtig,nur saladin war - wenn ich mich recht erinnere - sogar kurde, pure Ironie oder ? Der Hinweis war auch keine inhaltlihe Kritik !
Saladin ist doch angebracht
von: Philip Hiersemenzel
- PAHiersemenzel@e-politik.de
Datum: 29.04.2002
..., denn das Beispiel ziehlt auf die Popularität Saladins, bzw. auf seine Rolle als "Befreier Jerusalems", nicht seine tolerante Politik. Die Analogie ist also durchaus bewusst gewählt: In der arabischen Welt verbindet sich nun mal (leider) in erster Linie die Befreiung Jerusalems, nicht seine Toleranz, mit Saladins Namen.
Guter Artikel ,nur....
von: André
- schmeokanier@aol.com
Datum: 29.04.2002
saladin ist vielleicht etwas unangebracht, schliesslich inspirierte er mit seiner Toleranz bereits Lessing. Nebukadnezar trifft wohl eher zu.
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