Der Kampf um den Kampfeinsatz
Die Diskriminierung der Antikriegsparteien
von: Mehli
- mehli_@hotmail.com
Datum: 20.11.2001
Die Bemerkung "die PDS, ihrer undurchsichtigen Linie folgend" kann ich in Bezug auf die Antikriegshaltung nicht unkommentiert lassen. Egal ob der Autor es so meinte oder nicht: Es ist schrecklich wie die Antikriegsparteien beschossen werden. Die einen, die PDS, richtet sich nur aus verwerflichen Motiven, wie Stimmenfang, gegen den Krieg und wird teilweise vorgeworfen, sie unterstützten den Terrorismus mit ihrer Forderung - absurde Logik - und die anderen, die darüber diskutieren und verständlicherweise sich nicht 100% einig sind wird vorgeworfen sie würden wanken und keine klare Linie zeigen, sogar keine Verantworung in der Regierung zeigen. Nicht nur, dass ich keinerlei kausale Zusammenhänge erkennen kann, ich muss doch fragen, ob die Mehrheit der Bevölkerung so ungebildet und verblendet ist, dass sie genauso wie die ach so hinterlistige PDS und ach so schwächelnden Grünen (teilweise), diesen Krieg nicht befürworten. Das Schlimmste kann nur sein, wenn man einen solchen Krieg "uneingeschränkt" unterstützt, insofern, sollte man vielleicht doch die Uneinigkeit der Grünen als höchstes Niveau der Kriegsbetrachtung betrachten, wenn ein Denkprozess erkennbar ist und ein Abwegen von unterschiedlichen Argumenten. Doch anscheinend wird das von einem gefährlich-entschlossenen Kanzler nicht gewünscht??
[ Zurück zum Beitrag ]
Ihr Eintrag zu "Der Kampf um den Kampfeinsatz"
|