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Experte werden ist nicht schwer, Experte sein dagegen sehr



text über scholl-latour
von: dani - tobs@web.de
Datum: 13.05.2003

text über herrn sl:

http://www.duei.de/doi/de/content/onlinepublikationen/orientjournal/journal102/Seite24.pdf


kassandra-prognosen
von: dani - dobs@web.de
Datum: 13.05.2003

na ja, die meisten kassandra-irakkrieg-prognosen von herrn scholl-latour trafen nicht zu. stichwort: kriegsführung usa, widerstand bevölkerung, "befreiung", kollaps der region, bürgerkrieg, etc.

herr sl ist schon mehr medienwirksam als real fundiert. er macht eine show aus immer gleichen, schlichten argumenten.


Besser informieren !
von: Stefan Klahn - stefan.klahn@kielnet.net
Datum: 31.03.2003

Man sollte einmal das Vorwort von Scholl-Latour zu "Allah ist mit den Standhaften" lesen: "Dies ist die Schilderung einer persönlichen Begegnung mit dem Islam, die sich über mehr als dreißig Jahre erstreckt. Ich erhebe natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit und versuche auch nicht, mit der Wissenschaft der Orientalisten zu wetteifern. Wenn ich mir ein Vorbild, einen Weggenossen gewählt habe, so den maghrebinischen Schriftsteller Ibn Battuta, der im 14. Jahrhundert die Islamische Welt zwischen Atlantik und Pazifik unermüdlich bereiste. Seine Neugier, sein Staunen und – sagen wir es ruhig – seine Naivität mögen sich auch in diesem Buche spiegeln." Ich denke, der Autor hat sich vergaloppiert, wenn er Scholl-Latour eine diffuse Wahrnehmung des Islam vorwirft. Des Weiteren wird Scholl-Latour vorgeworfen, den Islam als statisch und entwicklungslos zu betrachten. Hat aber nicht gerade der "Steinzeit-Islam" im iran des Ayatollah Khomeini und im Afghanistan der Taliban diese Einschätzung des Islam durch Scholl-Latour weitgehend bestätigt ? Ich denke, der Autor tut Herrn Scholl-Latour Unrecht. Zumal dieser ja im zitierten Vorwort eine gewisse Naivität selbst zugibt.


Besser informieren !
von: Stefan Klahn - stefan.klahn.@kielnet.net
Datum: 31.03.2003

Man sollte einmal das Vorwort von Scholl-Latour zu "Allah ist mit den Standhaften" lesen: "Dies ist die Schilderung einer persönlichen Begegnung mit dem Islam, die sich über mehr als dreißig Jahre erstreckt. Ich erhebe natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit und versuche auch nicht, mit der Wissenschaft der Orientalisten zu wetteifern. Wenn ich mir ein Vorbild, einen Weggenossen gewählt habe, so den maghrebinischen Schriftsteller Ibn Battuta, der im 14. Jahrhundert die Islamische Welt zwischen Atlantik und Pazifik unermüdlich bereiste. Seine Neugier, sein Staunen und – sagen wir es ruhig – seine Naivität mögen sich auch in diesem Buche spiegeln." Ich denke, der Autor hat sich vergaloppiert, wenn er Scholl-Latour eine diffuse Wahrnehmung des Islam vorwirft. Des Weiteren wird Scholl-Latour vorgeworfen, den Islam als statisch und entwicklungslos zu betrachten. Hat aber nicht gerade der "Steinzeit-Islam" im iran des Ayatollah Khomeini und im Afghanistan der Taliban diese Einschätzung des Islam durch Scholl-Latour weitgehend bestätigt ? Ich denke, der Autor tut Herrn Scholl-Latour Unrecht.


Scloll-Latour
von: Gerd Doering - Doeringgerd@aol.com
Datum: 04.03.2003

Sicher ist P.Scholl-Latour kein bequemer Journalist u. Autor. Aber er ist ein Mann der Mut hat die Dinge beim Namen zu nennen. Kein weichgespülter dem Zeitgeist verpflichteter Schreiber u. Wendehals. Lang soll erleben.


Neu-Rassismus im Kultur
von: Ahamd Khojaste - ahuraiian@yahoo.com
Datum: 30.01.2003

Ich bin ein Student in Iran. Ich habe Scholl-Latour's 'Kampf gegen Terror...' im ZDF gesehen. Isch glaube er ist einer Anti-Amerikanischer, Anti-Israelischer, Anti-Iranischer aber Pro-Islamischer Rassist der seine Rassismus unter Kulturelen begriffe versteckt.


Scholl-latour
von: Claus Pfeiffer - Pfeiffer.Elektronik@t-online.de
Datum: 12.09.2002

Es mag ja sein, daß Scholl-latours teutliche Komentare in unserer verweichlichten Spaß-Gesellschaft nicht gut ankommen, daß Problem ist aber: Er hat recht.


Peinlich
von: Tobias Böker (15) - 520045073062-0001@t-online.de
Datum: 29.08.2002

Ich finde, wie in den meisten anderen Kommentaren erwähnt, dass der Autor aus Neid spricht. Ich glaube, dass man noch so studiert und noch so viel über den "Orient" gelesen haben kann, aber es geht nichts über Erfahrungen vor Ort(die Peter Scholl-Latour ja in ausreichendem Maße besitzt). Erfahrung vor Ort ist meiner Meinung nach wichtig, da in Konflikten, in denen der Islam mitspielt (Afghanistan, das mitlerweile vergessene Tschtschenien, Länder in Afrika usw) es oft große Unterschiede gibt und man diese Krisen nicht kommentieren kann, ohne die Gegebenheiten vor Ort zu kennen. Der Aussage, der Islam sei nicht kriegerisch, wiedersetze ich mich vehement:Ungläubige mit Schwert und Feuer überziehen oder so Ähnlich. Sehr friedliebend. Das Zitat "Dr." Marquis finde ich einfach nur peinlich.

P.S.:Ich wusste nicht, dass man Doktortitel jetzt auch auf dem Rummel gewinnen kann.


Neid !
von: medi - mediterane@web.de
Datum: 08.08.2002

Zum ersten ist dieser Artikel übere Scholl-Latour Dürre. Es kristisiert nur den Menschen Latour und ich lese nur neid heraus. Wer die Befürworter dieses Artikels sind weiss ich auch nicht, ich schaetze es sind möchtegerne Journalisten oder auch neider wie der Verfasser. İch jedenfalls fand es wichtig, dass es jemanden gab, der öffentlich annaehernd versucht hat, auch die westliche (Vorbild)Zivilisation, bezüglich 11.September, kritisiert. Mag sein das Latour in der Vergangenheit fragwürdiges geleistet hat, aber ist das Grund genug um seine Kritik an den Westen zu verharlosen ? Meine Damen und Herren, da macht sich einer Mühe, wie erwaehnt wenn auch annaehernd, den Westen nicht als Saubermaenner dar zu stellen und was machen Sie? Was ist denn İhr Beitrag hierfür? Leere Kritik / Neid / Volkshetze. Glauben Sie mir ruhig, ich kann lesen und das alles lese ich hier raus - vom Beitrag wie von den Befürwortern. Machen Sie ruhig weiter so, aber sagen nicht danach: "İch? İch war es nicht gewesen!"


Lächerlich
von: Dr. Beck - alois.beck@klares.de
Datum: 18.03.2002

Dieser Artikel ist lächerlich!


An
von: Björn Weil - weil.bjoern@online.de
Datum: 20.12.2001

Herr Dr. Marqui, finden Sie ihren Kommentar nicht selbst peinlich? BW


Experten
von: Alexander Goebel - alexgoebel@yahoo.com
Datum: 04.11.2001

Zu einem gewissen Grad teile ich die Kritik an Scholl-Latour, zumal er in Talksendungen nicht selten durch Obersätze mit den Ängsten der Menschen spielt und den Islam als eine für Laien (von denen er sich allein durch seinen Gestus abhebt) immer undurchdringlich bleibende und bedrohliche Religion darstellt. Zusammenzucken muss jeder Zuschauer, der jenseits der Kalten-Krieg-Mentalität aufgewachsen ist, wenn Scholl-Latour bei Friedman im Zusammenhang mit der Abschreckung ähnlicher terroristischer Angriffe die euopäische Atombombe fordert und dafür noch Applaus erntet. Mit vielen solcher Steilvorlagen erweckt Scholl-Latour den Eindruck, er nutze die gegenwärtige Krise, um an seinem selbstinszenierten Mythos weiterzustricken, statt in der Öffentlichkeit mit seinem Wissen zu glänzen. Es ist dieser selbstinszenierte Mythos (der übrigens vielen zynisch gewordenen Krisenberichterstattern der "alten Schule" anhaftet), der ihn zu einem unnahbaren Experten stilisiert, der unerreichbares Wissen angesammelt hat - seine journalistischen Leistungen in vielen sehr guten Reportagen der 60er und 70er Jahre unbenommen. Ich halte mehr von einem anderen, überhaupt nicht geltungsbedürftigen, aber differenzierteren - weil auf ruhige und unaufdringliche Art fundiertes Wissen vermittelnden - Islam-Experten: Marcel Pott.


Kritik ja, aber....
von: Josef Arweck - arweck@web.de
Datum: 03.11.2001

Kritik ist natürlich immer angebracht und gut, gerade in bezug auf das weit verbreitete Pseudo-Expertentum. Im Fall "Scholl-Latour" geht dieser Kommentar m.E. aber doch etwas zu weit. Scholl-Latour ist nach wie vor einer der Fachkundigsten in diesem Gebiet. Wenn nicht: Wo sind denn dann die Besseren? Ich werde den Verdacht nicht los, dass aus dem Kommentar-Autor ein gewisser Neid spricht.


Das Kapitel Scholl-Latour ...
von: Friedrich Klenz - f.klenz@hotmail.com
Datum: 31.10.2001

Dachte eigentlich, mit dem Golfkrieg hätte sich das Kapitel Scholl-Latour endgültig erledigt...
Nun mischt der alte Reporter wieder kräftig mit - auf sehr krude Argumentationsweise.
Gut, der Mann mag in Beirut studiert haben und arabisch sprechen. Seine Reiseberichte mögen spannend sein. Doch entscheidend ist, was hinten rauskommt. Und das ist wirklich sehr befremdlich.
Scholl-Latour sollte sich zur Ruhe setzen. Niemand würde ihm das übel nehmen. Er hat in seinen Berichten aus Vietnam und anderen Krisengebieten gute journalistische Arbeit geleistet.
Aber in Sachen Islam kommt viel grobkörniges und gefährliches Geplapper. Das sollte für ihn Hinweis genug sein, von der journalistischen "Experten"-Bühne abzutreten.


Ergänzung
von: André - aytollah1979@web.de
Datum: 30.10.2001

allerdings stimme ich dir zu wenn du bemängelst,dass in der letzten Zeit eine Menge Dilettanten ihren Senf dazugegeben haben - was macht Alice Schwarzer zwischen Islamexperten ?


ein wenig Verständnis täte auch hier gut !
von: André Wernecke - ayatollah1979@web.de
Datum: 30.10.2001

Zugegeben Scholl Latour ist ein Haudegen - und er vertritt gelegentlich fragwürdige/radikale Ansichten - dennoch habe ich von den Kritikern dieses tief religiösen Mannes bisher noch keine wirklich überzeugenden Argumente gehört - ich behaupte der Islam ist eine "kämpferische" Religion - man beweise mir das Gegenteil ohne die Geschichte zu verleugnen ! außerdem kann ich keinen Anti- Islamismus /Semitismus bei dem Mann entdecken - und ich habe im Gegensatz zu so manchem Kritiker nicht nur irgendwelche kurzen Fernsehauftritte verfolgt - Fakt ist: Scholl Latour ist unter den medial präsenten "Asien/Russland -Experten" einer der fachkundigsten - auch wenn die biblisch/historischenIllustrationen/Vergleiche oft gewaltig übertrieben zuweilen falsch sind !


Kritik an Scholl-Latour dringend geboten!
von: Dr. Helmut Marqui - helmut@marqui.de
Datum: 29.10.2001

Der e-politik.de-Kommentar spricht mir aus der Seele.
Was im Kommentar fehlt ist der bewiesene Vorwurf an Scholl-Latour, dass er in vielen seiner Werke schlicht abgeschrieben hat. Er ist eben auch Meister des Plagiats...
Trotzdem, dem Autor DANKE dafür. Als kleine Anekdote ein Zitat aus der taz vom 15.10.01 (vielleicht kennt der Autor es noch nicht):
"Der Grünen-Politiker Cem Özdemir hat jetzt die Losung der Stunde herausgegeben: Nach den Terroranschlägen gehe es vor allem darum, "den Bin Laden in uns selber zu bekämpfen".
Wir haben nachgeguckt. Tief, tief in uns hinein. Aber da war kein Bin Laden. Nirgendwo. Da war weit Horribleres: In der hintersten Ecke unseres Neben-Ichs lauerte mit blutunterlaufenen Augen und hängenden Lefzen Peter Scholl-Latour.
An der Seite des Özdemirs in uns selber nahmen wir den Kampf auf."


danke
von: fritz - fh@webmail.com
Datum: 29.10.2001

für das


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