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Nicht angreifen!



Zustimmung auf ganzer Linie
von: Sebastian Klaus - demogorgon@magicamg.de
Datum: 09.01.2003

Das die USA eine wirklich Chance in Bagdad hätte bezweifle ich auch. Für mich habe die amis nicht mal eine theoretsische. Ich wäre eigentlich mal ganz froh, wenn den USA endlich mal Grenzen aufgezeigt würden, damit sie merken, dass sie nicht die Welt, sondern nur ein Teil auf dieser sind. Leider gibt so viele Mitläuferstaaten, die die USA immer unterstützen werden/würden - so wird der Einstellung der USA niemals ein Riegel vorgeschoben. Es ist doch aber schon beachtlich, wie die Vereinigten Staaten Kriegstreiberei betreiben und niemand wirklich meckert und sich bei S. Hussein gleich alle aufregen.

Liebe US Amerikaner: Der Irak ist stärker, als ihr denkt!

Danke.

MfG Sebastian F. Klaus

www.magicamg.de


Was hat der Neorealismus damit zu tun?
von: Jochen Kleinschmidt - 520017690151-0001@t-online.de
Datum: 17.11.2002

Ich teile zwar die Bedenken des Autors im Bezug auf die amerikanische Außenpolitik, frage mich jedoch: Was hat "der" Neorealismus damit zu tun? Zum einen gibt es nicht den einen verbindlichen Neorealismus, sondern unter anderem eine strukturalistische, eine ökonomische und eine synoptische Spielart des Neorealismus, der eher ein umfassendes Paradigma als eine Theorie darstellt. Der Autor hat es völlig versäumt, darzulegen, welche neorealistische Theorie denn nun genau den beschriebenen Sachverhalten angeblich zugrunde liegt. Der Gebrauch des Begriffs "neorealistisch" erinnert an die oft undifferenzierte Polemik der Linken gegen den sog. "Neoliberalismus" - bei dem es sich weit häufiger um eine eher monetaristische Wirtschaftspolitik handelt. Zum anderen ist es überhaupt nicht ersichtlich, inwiefern die Außenpolitik der genannten "Falken" auf neorealistische Politikempfehlungen zurückzuführen ist. Tatsächlich sind die pseudohegemonialen (Stichwort "imperial overstretch"!) Ambitionen dieser Herren (und einer Dame) theoretisch wohl eher durch den amerikanischen "Neokonservatismus" fundiert, der - im Anklang an die Vorstellung eines "manifest destiny" - die moralische Verpflichtung der USA zur Vorherrschaft im internationalen System propagiert. Im Gegensatz zu Gerald Hensels Ansichten handelt es sich dabei also nicht um eine Ent-, sondern eine Übermoralisierung der Außenpolitik nach den Moralvorstellungen der amerikanischen Rechten. Gerade vor einer ideologisierten Außenpolitik, wie sie hier möglicherweise vorliegt, haben jedoch alle bedeutenden neorealistischen Theoretiker gewarnt. Es bleibt die Frage, woher Herr Hensel seine Kenntnisse über die neorealistische Theorie bezieht. Hat er vielleicht die hervorragenden Publikationen der letzten Jahre verpasst, weil er an der weißrussischen Grenze auf einen amerikanischen Truppenaufmarsch gewartet hat??? Mit freundlichen Grüßen, Ihr Jochen Kleinschmidt


Der Krieg ist noch nicht gewonnen
von: Thomas Bauer - kriegerbo@web.de
Datum: 11.10.2002

Durchaus richtig wurde vom Autor die bereits anlaufende Aktion beschrieben. Es wird nicht den Super-Schlag geben zu Beginn, sondern lediglich kleine Luftoperationen, die keinen anderen Zweck erfüllen, als den Weg für den Vorschlaghammer freizuräumen. Sobald die wenigen Knotenpunkte der eher als schwach einzuschätzenden irakischen Luftverteidigung vernichtet sind, wird es zum altbekannten Szenario übergehen. Crusie Missiles, Bomber, etc., aber damit gewinnt man keinen Krieg. Damit erobert man kein Land, man legt es nur flach. Zu früh gehen die Menschen davon aus, dass der Irak genauso wie Afghanistan fällt. Doch weder ist Afghanistan bisher gefallen, noch wird es im Irak klappen. Grund: Häuserkampf. Sollten tatsächlich große Bodenverbände einmarschieren, ist spätestens am Stadtrand von Bagdad Schluß. Denn die USA sind im Gegensatz zur öffentlichen Darstellung nicht auf einen Häuserkampf in einer Millionenstadt vorbereitet. Der Krieg kann nicht enden, und er kann erst recht nicht gewonnen werden. Also sollten amn ihn am besten erst gar nicht anfangen. Finger weg vom Irak, zumindest die militärischen Finger.


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