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Erfurt und die Bildungspolitik



Erziehung muss zu Hause beginnen
von: Thomas Bauer - kriegerbo@web.de
Datum: 19.06.2002

Dass das Massaker von Erfurth die Lücken in unserem Bildungssystem offengelegt, dürfte in dieser Hinsicht unumstritten sein. Daraus aber den Ruf nach einer Gesamtschule zu machen, scheint mir der falsche Weg. Zwei Gründe stehen meiner Meinung nach einem Erfolg der Gesamtschulen im Weg. Zuerst einmal muss gesagt werden, dass Gesamtschulen nur für einen bestimmten Bereich des Lern-Niveaus tauglich ist. Schüler, die sich unter- bzw. überfordert sehen, dürften sich auch von einer Gesamtschule im Stich gelassen fühlen. Zweitens sollte der erzieherische Cahrakter mehr zu Hause als in der Schule gesucht werden. Lehrer sind keine Seelsorger oder psychologische Fachärzte, ihr Job ist es, die neusten Erkenntnisse im Rahmen einer gutfunktionierenden Wissensvermittlung "an den Mann" zu bringen. Aber niemand kennt sein Kind besser als die eigenen Eltern, die ja bis zum "Problemalter" von 12-14 Jahren genügend Erfahrung mit den Vorzügen, Sprgen und Ängsten ihrer Kinder gesammelt haben...oder zumindest hätten sollen. Denn hier liegt die Krux der ganzen Sache. Eltern wollen und können ihre Kinder nicht mehr verstehen, da sie selbst einem mörderischen Leistungsdruck und immer größeren Belatungen im Arbeitsleben ausgesetzt sind. Ganz schlimm sieht es hier bei Familien mit Doppelverdienern aus. Vor 18.00 Uhr bekommen die Kinder ihre Eltern nicht zu sehen. Nebenebie liegt auch hier der größte Anteil der deutlich fettleibigen Kindern. Eltern schaffen es hier nicht einmla mehr ihren Kindern vernünftiges Essverhlaten beizubringen. Ergebnis. MacDonalds, Cola und Co. vernichten schon den Ansatz einer erfolgreichen Erziehung. Um 13.00 Uhr in die Stadt ins Spielzentrum, schnell einen Burger reinschieben, Hausaufagebn Fehlanzeige, und an Abend haben die Eltern logischerweise keinen Bock mehr nach einem langen Arbeitstag sich die Hausaufgaben der Kinder anzusehen, geschweige denn zu überprüfen, ob die überhaupt in der Schule waren. Erfurth ist und bleibt also ein Indiz für ein gesellschaftliches Problem, das auch den Bildunsgbereich betrifft, aber bereits bei "Haus und Hof" beginnt.


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