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Wem die Stunde schlägt

Autor :  Maria Pinzger
E-mail: redaktion@e-politik.de
Artikel vom: 12.04.2003


Drei Kriege erlebte Ernest Hemingway an der Front mit. Im 1. Weltkrieg als Soldat schwer verwundet, zog es ihn 1937-1939 nach Spanien, um als Kriegsberichterstatter aus dem Bürgerkrieg zu berichten. Hemingway, der mit der Linken sympathisierte, machte in den USA einen schmutzigen Krieg bekannt, den Franco mit deutscher und italienischer Hilfe gegen die frei gewählte republikanische Regierung führte.

In "Wem die Stunde schlägt" (1940), einem seiner bekanntesten Romane, verarbeitete der mittlerweile 41jährige Hemingway seine Erlebnisse und erschuf eine eindrucksvolle Parabel auf die Unterdrückung der Menschen durch den Faschismus.
Vom Ende des faschistischen Regimes in Deutschland berichtete Ernest Hemingway im Magazin PM. "Eingebettet" in die 4. Infanteriedivision war er am D-day, bei der Befreiung von Paris und der Überschreitung des Westwalls dabei.
Über die Kriege und Schlachten, die der Journalist Hemingway miterlebte, schrieb er nie objektiv, sondern machte bei seinen Einsätzen als Kriegsberichterstatter immer klar, auf welcher Seite er stand.
Nach den Kriegszeiten widmete sich Ernest Hemingway zurückgezogen in Havanna nur noch dem Leben als Schriftsteller und Fischer. In vielen seiner Werke verarbeitete er immer wieder aufs neue autobiographische Erfahrungen, die er im Krieg gemacht hatte: Grenzsituationen und menschliches Leid. Geblieben ist ihm zeitlebens der journalistische Schreibstil. Klar, nüchtern, knapp.
Den Anspruch, den er mit Inhalt und Stil an sich selbst stellte, nannte Hemingway einmal klar: "Alle guten Bücher haben eines gemeinsam. Wenn man eines gelesen hat, glaubt man, man sei selbst dabei gewesen. Und man hat das Gefühl, dass einem das niemand mehr nehmen kann: das Glück und das Unglück, das Gute und das Schlechte, die Freude und das Leid."


Zur Dossierübersicht: 'Embedded Journalists' - Das Dossier



   


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