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e-politik.de - Home  Boulevard  Satire   Die geheimen Kohl-Tagebücher II


Die geheimen Kohl-Tagebücher

Folge 4: Schachmatt in Trinidad

Autor :  Claus von Wagner, Marc Christian
E-mail: redaktion@e-politik.de
Artikel vom: 17.03.2001

Herr Tag und Herr Buch, sitzen wie immer im Aufenthaltsraum des Rundfunkstudios und bereiten sich gewissenhaft auf die Aufzeichnung ihrer Polittalksendung vor.


Buch: Schachmatt! Ha!

Tag: Was heißt hier "Ha"? Ich habe Sie gewinnen lassen. Glauben Sie, ich hätte nicht gemerkt, dass Ihr zigarrenrauchender König schon seit siebzehn Zügen auf C5 herumstolziert ist, während Ihre Dame ...

Buch: Sie können nicht verlieren, hm? Manchmal muss man eben seinen Bauern opfern und die Dame ziehen lassen.

Tag: Nur, dass Ihre Dame von selbst gegangen ist. Diese Niederlage geht an Sie, Kollege.

Buch: Eine Schlacht verloren, aber den Krieg gewonnen. Während Sie hinterrücks mit Springer arbeiten ...

Tag: Haben Sie Angst vor der Macht des Pferdefußes?

Buch: Sie hätten Schreiberling werden sollen ...

Tag: Und Sie Kindergärtner ...

Buch: Das ...

Tag: Hm?

Buch: Äh.

Tag: Was?

Buch: Ich glaube unser Gespräch hat sich festgefahren ...

Tag: Stimmt! Lassen Sie uns an dieser Stelle einen kompletten Bruch machen und über das Thema Familienpolitik reden. Oder über meinen Urlaub in Trinidad!

Buch: Sie waren noch nie in Trinidad!

Tag: Stimmt schon, aber im Pfälzer Wald. Wandern! War schön. Erholsam. Und im Taunus war ich auch schon!

Buch: Wenn Sie jetzt wieder ihre Fotos auspacken, dann schicke ich Ihnen die Jacob-Sisters auf den Hals.

Tag: Lassen Sie sich lieber mal die Haare schneiden, Sie sehen aus wie ein Pudel ...

OFF: (spult die Aufnahme zurück)

Buch: ... schicke ich Ihnen die Jacob-Sisters auf den Hals.

Tag: Lassen Sie sich lieber mal ...

OFF: (rauft sich die Haare) Wer soll das anschauen, meine Herren? Das ist Müll. Sie sollen sich über Helmut Kohl unterhalten ... Politische Relevanz! Ein bisschen literarisches Quartett, ein bisschen Christiansen, mit einem Schuss ...

Buch: Rum?

OFF: NEIN! KEIN RUM.

Tag: Ach, ich verstehe. Wir könnten ein bisschen darüber diskutieren, ob Helmut Kohl bei der Kabinettsbildung am 12. März 1987 Ignaz Kiechle von der CSU das Ernährungs- und Landwirtschaftsministerium absichtlich überlassen hat, obwohl er wusste, dass dies Komplikationen mit der damaligen CSU-Führung einbringen würde.

OFF: GENAU!

Tag: Da hab ich aber leider keine Ahnung von!

Buch: Ignaz, wer ...?


   


Leserkommentar von As
am 21.03.2001
Bube, Dame, König, As

Ein Renner diese Folge!! Gratuilation! Wenn der Bauer fällt, dann trägt aber nicht nur der König die Schuld, sondern eben auch der Springer. Auf der anderen Seite zeigt der Spiegel aber das gleiche Bild. Schwarz-weiss eben. Und wenn der Turm wackelt, dann ist des Läufers Tod auch nicht mehr weit. Da hilft eben dann nur noch die Dame, damit der Bube des Königs As wird. Aber der Bube kam bei Euch ja schon zu Besuch gerollt.

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