Dienstag, 11.11.2003 Werbung:
 
 


Afrika
Balkan
China / Russland
Europa
Internationales
Politik in Deutschland
Politik und Wirtschaft


Lehrredaktion
e-Demokratie
Medien
Extremismus im Netz


TV / Hörfunk-Tipps
Pop & Politik


Sport
Satire
Netz-Fundstücke



Außenpolitik der BRD
Europäische Union
Theorien
Organisationen


Antike
Neuzeit


Parteien
Institutionen


Aus den Hochschulen
Studienhilfen
Für Studenten







Über uns
Presse / Referenzen
Redaktion
Gästebuch
Impressum


Jobs@e-politik.de
Werbung
Partner





e-politik.de - Home  Brennpunkt  Internationales   Irak


David gegen Goliath?

Autor :  Thomas Bauer
E-mail: redaktion@e-politik.de
Artikel vom: 27.02.2003

Die USA und ihre Verbündeten stellen am Golf und am Mittelmeer eine große Streitmacht auf. Die militärische Kräfteverteilung kann man im Internet nachvollziehen. Eine Netzreportage von Thomas Bauer.


Dass die USA sich bei ihrer Planung für einen möglichen Irak-Krieg nicht gerne in die Karten schauen lassen, dürfte niemanden überraschen. Dagegen verblüfft es, wie einige Beobachter Zugriff auf Informationen zu Stationierungszahlen und Einsatzräumen erhalten. So hat die Süddeutsche Zeitung ein eigenes Dossier zum Irak-Konflikt erstellt, in dem unter anderem der amerikanische Truppenaufmarsch und die irakischen Kräfte in der Region thematisiert werden.

Interessanter gestalten sich die Analysen der Fachleute. Das Center for Defence Information zeigt in seinem "Eye on Iraq"-Dossier zwar keine Flash-Animationen, dafür werden die amerikanischen und britischen Truppenteile beschrieben, die von den USA und Europa aus in die Krisenregion beordert worden sind. Eine eigens vom US-Verteidigungsministerium zum Kampf gegen den internationalen Terrorismus eingerichtete Homepage mit dem Titel "Defend America" hat eine Seite über die Flugverbotszonen im Irak ins Netz gestellt. Neben den patriotischen Aufrufen kann man sich Videos vom Beschuss irakischer Flugabwehrstellungen ansehen. Auch der Versand einer elektronischen Dankadresse an die amerikanischen Streitkräfte ist von hier aus möglich.

Internetsites zum irakischen Aufgebot sind selten. Dies ist keine Überraschung, denn weder besitzt der Irak die Möglichkeiten solche Informationen öffentlichkeitswirksam zu präsentieren, noch sieht er einen Grund für diese Form der Selbstinszenierung. Das Center for Strategic and International Studies in Washington dagegen hat ausführliche Berichte zum militärischen und nachrichtendienstlichen Potenzial des Irak elektronisch zugänglich gemacht.

Über die einzelnen Waffensysteme kann man sich ebenfalls auf der Homepage des Center for Defence Information kundig machen. Hier finden sich Fact-Sheets zu Spionage- und Aufklärungssystemen, Luftschlagkapazitäten, so genannten intelligenten Waffen und Satellitensystemen der US-Streitkräfte. Bezeichnenderweise gibt es dazu kein Pendant irakische Systeme betreffend.

Was nicht verwundert, denn die Streitkräfte des Irak sind in einem desolaten Zustand. Alte Panzer, alte Flugzeuge, alte Artillerie, dazu eine kaum einsetzbare Flugabwehr. Eine Übersicht hierzu findet sich bei www.Global Defence.net, einem Partnerprogramm von www.amazon.de, das im Rahmen des Projekts "Streitkräfte der Welt" auch zum Irak Stellung nimmt. Als Ergänzung lohnt sich ein Blick auf die Seiten des österreichischen Bundesministeriums für Landesverteidigung. Dort existiert ebenfalls eine Auflistung der irakischen Militär-Kapazitäten.

Das Spiel David gegen Goliath hat allerdings auch seine Tücken für die USA. Konventionell weit unterlegen und als gebranntes Kind aus dem Golfkrieg hervorgegangen, hat sich der Irak in den letzten Jahren vor allem auf den Aufbau von Spezialkräften konzentriert, die den amerkianischen Verbänden beim Orts- und Häuserkampf schwere Verluste zufügen könnten.
Für einige Waffensysteme, die in den ersten Stunden eines Luftkriegs gegen den Irak eingesetzt werden dürften, gibt es eigene Informationsseiten im Internet. So bietet die Federation of American Scientists umfangreiches Datenmaterial zu den Tomahawk-Raketen an, die aus großer Entfernung ferngelenkt ihre Ziele treffen sollen. Das US Central Command, die befehlshabende Kommandostruktur der USA , wartet ebenfalls mit umfangreichem Material zum Aufmarsch am Golf auf.


   


Leserkommentar
Momentan kein Leserkommentar
eigenen Kommentar abgeben ]


Artikel drucken

Artikel für Palm

Artikel mailen

Suche: (Hilfe)

 

Netzreportagen
Deutschland
Europa
USA
Andere Länder
Organisationen
Medien
Gesellschaft
Studium
LINKS der WOCHE



Ochsentour

Kohl-Tagebücher

Politischer Film
The Long Walk Home
rezensiert von Maria Pinzger

Politisches Buch
Sidney Blumenthal: The Clinton Wars
rezensiert von Michael Kolkmann

Kabarett
Gerhard Polt - Das Dossier
von C. von Wagner

Für Studenten



Name ist freiwillig !


 

© 2003 - Konzept, Gestaltung und Redaktion: e-politik.de - Der Seiteninhalt ist ausschließlich zur persönlichen Information bestimmt. Weitergabe an Dritte nur nach schriftlicher Genehmigung.