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e-politik.de - Home  Boulevard  Satire   Die geheimen Kohl-Tagebücher


Tag und Buch im Streitgespräch

Folge 1: Wann, wo und andere Belastungen

Autor :  Claus von Wagner, Marc Christian
E-mail: redaktion@e-politik.de
Artikel vom: 22.11.2000

Zwei Kohl-Tagebücher, Herr Tag und Herr Buch, sitzen im Aufenthaltsraum eines Rundfunkstudios und bereiten sich auf die Aufzeichnung ihrer Polittalksendung vor. Mit dem Hereinstürmen des Aufnahmeleiters endet das Gespräch - im Normalfall.


Tag: Guten Tag. Ich bin das offizielle Tagebuch von Dr. Helmut Kohl ...

Buch: Das ist nicht wahr. Ich werde sie einfach ignorieren ... Das offizielle Tagebuch bin ich.

Tag: Ach so, dann wissen sie sicher auch, worin Helmut seinen Dr. gemacht hat?

Buch: Ich weise darauf hin, dass ich sie weiter ignorieren werde ... Aber bitte: In Geschichte! ... und ich könnte ihnen auch noch sagen mit welcher Note, welchem Thema und mit welchem Tipp Ex er die Fehler auf der Titelseite korrigiert hat!

Tag: Aha! Mit welchem?

Buch: DAS IST VÖLLIG IRRELEVANT! Da sieht man, mit welchen Kleinigkeiten sie die auf uns aufbauenden Biografien vergiften würden ... mit weißem Tipp Ex, wenn sie's genau wissen wollen.

Tag: Mit weißem .. Das will ich gelten lassen. Als Beweis, dass sie lügen. Helmut Kohl hatte keinen Fehler auf der Titelseite, sondern im Literaturverzeichnis. Sie sollten Science-Fiction Romane schreiben.

Buch: Achja? Wer sagt mir denn, dass sie kein kleiner Hubbard sind? Wo war Helmut 1997 im Urlaub?

Tag: Am Wolfgangsee!

Buch: Falsch.

Tag: Sie sind ja übergeschnappt.

Buch: Sie haben vergessen zu sagen, auf welcher Seite.

Tag: "Auf welcher Seite?" Humbug ... kommt immer drauf an, von welcher Seite man schaut. Pah. Gehen wir doch ein wenig tiefer: Wie oft hat er 1979 seine Hannelore ...?

Buch: So, sind wir mal wieder am Boden des Wolfgangsees angekommen und auf den deutschen Humor gestoßen, Herr Plagiator? Kein Interesse an wahren Fakten, dafür mit falschen Schenkeln schäkern? Eine Plattheit nach der anderen bedienen, mit Exkrementen Schlagzeilen machen ...

Arbeiten sie für Springer? ... ist aber auch egal, diese Diskussion mit Ihnen würde ich auch dann nicht fortführen, wenn sie der Bruder des Hitler Tagebuchs wären ...

Tag: Erstens ist das Hitler-Tagebuch nur mein Halbbruder und zweitens ... ach, wenn sie keine Diskussion nicht führen wollen, dann seien sie wenigstens still und lassen sie die Wahrheit ihre Arbeit machen.

Buch: Die Wahrheit ist warten gewöhnt. Sieben Mal!

Tag: Was?

Buch: Ich werde ihre hanebüchene Frage nicht wiederholen, erkenne jedoch ihr Streben nach Fakten an: Sieben Mal!

Tag: Sieben ... pfft! VON WEGEN. Oder meinen sie pro Tag ...?

Buch: Sie sind ein schlagzeilengeiles Boulevard-Druckwerk. Ihre Interessen liegen nicht in der Realitätsdarstellung, sondern in profanem Wunschdenken. Sieben Mal pro Tag! Darf ich sie drauf hinweisen, welchen Stressituationen Helmut in diesem Jahr ausgesetzt war?

Tag: ... Stresssituationen? Erstens schreibt man das mit drei s und zweitens wurde das erst ab 1982 akut. Aber vorher ... das bisserl Pfalz hat der Helmut mit Links gemacht.

Buch: Erstens ist er Rechtshänder, zweitens fordere ich sie zum Duell. Sie oder ich! Wählen sie die Waffen!

Tag: Meine Waffe ist die Feder und meine Siegessicherheit ist meine Authentizität. Ich bollere Ihnen meinen Feder-Füller um Ihr verlogenes Mundwerk.

Buch: Touché!

OFF: Meine Herren ! Wir gehen auf Sendung ... Herr Buch, nehmen sie bitte den Finger aus meinem Auge.

Grafik: Claudia Kober




   


Leserkommentar von Marc
am 23.11.2000
Natürlich

Natürlich wird fortgesetzt. Und das im Wochenrhythmus. Mindestens.

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