
Afrika
Balkan
China / Russland
Europa
Internationales
Politik in Deutschland
Politik und Wirtschaft

Lehrredaktion
e-Demokratie
Medien
Extremismus im Netz

TV / Hörfunk-Tipps
Pop & Politik

Sport
Satire
Netz-Fundstücke


Außenpolitik der BRD
Europäische Union
Theorien
Organisationen

Antike
Neuzeit

Parteien
Institutionen

Aus den Hochschulen
Studienhilfen
Für Studenten




Über uns
Presse / Referenzen
Redaktion
Gästebuch
Impressum

Jobs@e-politik.de
Werbung
Partner
|
Edmund, Edmund, Du gehst einen schweren Gang
Autor : Maria Pinzger E-mail: redaktion@e-politik.de Artikel vom: 13.01.2002
Die "K-Frage" ist entschieden: Edmund Stoiber ist der Kanzlerkandidat der CDU. Maria Pinzger hat sich die Reaktionen in den Internetforen der CDU und SPD angeschaut.
Merkel oder Stoiber, das war hier die Frage. Und sie wurde in den Internetforen der beiden grossen Parteien in Deutschland kontrovers diskutiert. Klickte man in den letzten Tagen in "Forum" auf der CDU-Homepage, erschienen beinahe nur Beiträge zur so laut diskutierten "K-Frage". Die Stimmung war ausgewogen:
Zuviel der Diskussion?
Allein daran, dass Angela Merkel eine Frau ist, dürfte man den Unterschied nicht ausmachen: "Gegen Merkel spricht keineswegs, dass sie eine Frau ist, wie es auch nicht für Stoiber spricht, dass er ein Mann ist.". Auf die Kompetenz komme es an: "Frau Merkel ist noch so jung und leider auch noch zu unerfahren für so hohe Ämter wie Ministerpräsident oder gar Kanzler." Und natürlich spielte auch das Charisma in den Überlegungen der CDU-Anhänger eine grosse Rolle: "Ich glaube kaum, dass dieser Mann mit den zackigen Kopfbewegungen, der unbeweglichen Mimik und der Körpersprache eines norwegischen Findlings, sowie sein ganzer Nick- und Klatschanhang die geringste Chance nördlich der Mainlinie hat." Die Posititioniereung wurde auch nicht vergessen: "Vielen ist Stoiber zu schwarz, aber ist Merkel nicht vielen anderen zu farblos?" Einigen wurde es bei all den Diskussionen zu bunt und sie forderten ein Ende: "Nur Personaldiskussion und 'Rot-Grün-hat-versagt-Geschrei'. Das nervt ohne Ende.".
Glückwunsch an Angela Merkel
Nun ist die Entscheidung gefallen und die ersten haben sofort ihre Meinung der Öffentlichkeit im Netz präsentiert. Auch wenn Angela Merkel auch bei der "K-Frage" verloren hat, die Sympathien der Mehrzahl der CDU-Anhänger im Internet hat sie gewonnen: "Glückwunsch an Angela Merkel zu Ihrer weitsichtigen Entscheidung. Das schwächt ihre Position als CDU-Vorsitzende keineswegs, sondern zeigt, dass sie intelligent und weitsichtig sowie nicht egoistisch, sondern zum Wohl der Partei handelt.", schreibt der Autor "Karl L." schon wenige Minuten nach bekannt werden des Verzichtes von Angela Merkel.
Edmund Stoiber kam dagegen in den ersten Stunden nicht so gut weg. Skepsis machte sich bei den Internet-Autoren breit: "Edmund, Edmund, du gehst einen schweren Gang. Ach, wärst Du doch in München geblieben. Kurz gesagt, sein Auftreten stösst mich ab. Der soll in der Bundesrepublik Wahlen gewinnen? Fast schadenfroh möchte ich manchen CDU-Granden sagen: Mit dem nie!" Und auch die Art, wie der CSU-Vorsitzende zum Kandidaten wurde, gefiel nicht allen Schreibern im Internet-Forum: "Es ist wohl auch nur sehr selten jemand mit derart betonter Lustlosigkeit zum Kandidaten geworden wie Stoiber."
"Stoiber wird's machen!"
Auch bei "Klartext" auf der SPD-Homepage blieb die Entscheidung der CDU nicht unkommentiert -in allen Facetten. Die Hämischen meldeten sich als erste zu Wort: "Na ja, von Strauß lernen, heisst verlieren lernen, zumindest bundesweit. Macht allerdings den Wahlkampf langweilig. Asta la vista Edmund." So manche Stimmen meldeten aber auch Bedenken an dieser Sichtweise an: "Merkel hat zurückgezogen, Stoiber wird's machen! Jetzt muss sich Gerhard Schröder warm anziehen. Am besten gleich 2 Kaschmir-Mäntel!" Und argumentativ gingen in den erste Stunden der feststehenden Entscheidung auch so mancher Kommentator vor. "Stoiber ist der gefährlichere Gegner für Schröder. Wohl weniger wegen der politischen Position, mehr wegen des "Macher-Images", das beide gleichermassen verkörpern. Vielleicht reisst der Gerd noch etwas in Hinsicht Arbeitsmarkt. Es heisst ja, er werde erst dann richtig gut, wenn ihm das Wasser über die Unterlippe schwappt."
Ob "Ede" oder "Gerd" im September das Rennen um das Bundeskanzleramt gewinnen wird, wird sich zeigen. Ganz sicher ist aber, dass die Entscheidung schon wenige Stunden nach der ersten Hochrechnung im Internet diskutiert und kommentiert werden wird.
|
|
|
Weiterführende Links:
Homepage der SPD
Homepage der CDU
Leserkommentar
von
Cherry
am 21.03.2002
|
Stoiber und Merkel
Merkel ist bestimmt eine gute Politikerin, aber jedoch ebenso mit Fehlern wie auch Edmund Stoiber... es zählt die Medienwirksamkeit bei der Entscheidung, die Mehrheit der Wähler wird sich nicht das Parteiprogramm anschauen.
|
[ mehr Kommentare ]
[ eigenen Kommentar abgeben ]
|
|
|
Suche:
(Hilfe)
Netzreportagen
Deutschland
Europa
USA
Andere Länder
Organisationen
Medien
Gesellschaft
Studium
LINKS der WOCHE



|