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e-politik.de - Home  Boulevard  Satire   Die geheimen Kohl-Tagebücher


Tag und Buch im Streitgespräch

Folge 2 : Anzüglichkeiten

Autor :  Claus von Wagner, Marc Christian
E-mail: redaktion@e-politik.de
Artikel vom: 30.11.2000

Zwei Kohl-Tagebücher, Herr Tag und Herr Buch, sitzen im Aufenthaltsraum eines Rundfunkstudios und bereiten sich auf die Aufzeichnung ihrer Polittalksendung vor. Mit dem Hereinstürmen des Aufnahmeleiters endet das Gespräch - im Normalfall.


Buch: ... und zum Nachtisch: Akte Leuna surprise.

Tag:Wie kommen sie denn jetzt darauf?

Buch: Na, sie haben doch gefragt, was er so zu sich genommen hat ...

Tag: Sie wollen wohl mich wohl falsch verstehen, werter Herr Kollege?! Ich habe erstens nicht sie, sondern mich selbst gefragt und zweites fragte ich ... ach, es ist zwecklos. Wo haben sie eigentlich dieses hinreißende Sakko gekauft, das sie da tragen?

Buch: Wie meinen sie das, "gekauft"?

Tag: Kaufen ist das, wenn man in ein Geschäft geht, sagt, ich würde gerne dieses Sakko kaufen, Geld hinlegt, das Sakko mitnimmt ... sie wissen schon: K a u f e n. Oder werden sie von der SPD mit Klamotten ausgestattet?

Buch: Ach so. Kaufen. So wie: In mein Schlafzimmer gehen und sagen: "Schatz, wo ist das Sakko, dass ich seit drei Jahren jeden Tag trage ...?"

Tag: Äh ... Vergessen sie's. Was wissen sie, Herr Buch, über Kohls Motivation, sich überhaupt mit Politik auseinanderzusetzen?

Buch: Ja, hingesetzt hat er sich gerne ...

Tag: Herr Buch!

Buch: Ach, "a u s e i n a n d e r gesetzt"? Nein! Auseinandergesetzt hat er höchstens unartige Parteimitglieder. So wie Lothar Späth, Heiner Geißler. Obwohl ... den Geißler hat er eher in die Ecke gestellt. Der war stehend k.o.. Helmut schlägt immer aus dem Sitzen zu ... aber auseinandergesetzt ...? Ausgesitzt hat er ...

Tag: (Seufz) Da könnte ich auch mit einem Saumagen diskutieren.

Buch: Sagen sie mal, wie wird der eigentlich hergestellt?

Tag: Das kann ich ihnen erklären. Man braucht dazu einen Magen, logischer Weise vom Schwein ...

Buch: Man könnte doch auch ein kleines Ferkelchen nehmen ...

Tag: Schwein, nicht Ferkel. Ferkelmägen sind zu klein, ein Saumagen muss es sein ! (lacht) ... ist so ein Leitspruch.

Buch: Unter Saumägen?

Tag: (Grummel)

Buch: Ich habe da neulich einen Artikel in der FAZ drüber gelesen. Man nimmt ja neuerdings ...

Tag: Ja, neuerdings nimmt man auch gerne Darm ... Der Magen, oder alternativ der Darm, wird dann mit einer Mischung aus Kartoffeln und Fleisch gefüllt. Jeder Metzger hat da so sein Geheimrezept.

Buch: Wo kein Metzger da kein Schlächter, gelle?

Tag: Sehr witzig. Und falsch. Ich mache meinen Saumagen selbst. Und nehme gerne etwas Majoran und ein bisschen Schinken dazu. Der fertig gefüllte Magen wird dann auf mittlerer Flamme angebraten und bei schwacher Hitze durchgegart. Ich serviere gerne eine Altbiersoße dazu.

Buch: Biersoße? Igitt.

Tag: Was heißt hier igitt? Banause! Alternativ geht es aber auch ganz ohne Soße. Nur Brot und Sauerkraut dazu ...

Buch: Nein, ich meine auf ihrer Hose - Biersoße!

Tag: Oh ... äh ... ja! (Hüstel) Kann ja mal vorkommen ... Leberknödel!

Buch: Mittagessen?

Tag: CSU-Tagung.

Buch: Verstehe.

OFF: Meine Herren wir gehen auf Sendung. Und Herr Tag ziehen sie sich bitte eine neue Hose an.

Grafik: Claudia Kober



   


Leserkommentar von Helmut Kohl, Dr.
am 04.12.2000
jetzt sagen Sie aber mal

Guten Tag ... Mein Name ist Kohl. Ich war lange Jahre lang Kanzler. Und erkenne mich in einigen Punkten wieder. Das freut mich und die Hanne. Oh ein Koffer ... ich muss weg. Machen Sie doch weiter so. Europa ist übrigens von mir. Habe die Ehre Dr. Kohl

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