Das e-politik.de-Weblog zur Landtagswahl in Bayern
Autor : Redaktion e-politik.de E-mail: redaktion@e-politik.de Artikel vom: 14.08.2003
e-politik.de begelitet den bayerischen Landtagswahlkampf mit einem Weblog, einem Internet-Tagebuch. Unsere Autoren sammeln für Sie die wichtigsten Informationen rund um die Wahl.
Freitag, 5. September 2003
Was soll ich wählen?
Antwort auf diese Frage finden Bayern mit Internet-Zugang ab sofort bei der Bundeszentrale für politische Bildung. Unter der Adresse www.wahl-o-mat.de kann der Internetnutzer seine politische Position per Mausklick bestimmen. Das Programm war bereits bei der vergangenen Bundestagswahl im Einsatz und erfreute sich großer Beliebtheit.
Autor: Gunnar Herrmann
Donnerstag, 4. September 2003
Die Opposition sieht schwarz
Bei SPD und Grünen geht die Angst vor einer Zweidrittel-Mehrheit der CSU um. Die droht nämlich den jüngsten Umfragen zufolge. Die Grünen reagierten mit einem neuen Plakat, das die CSU mit einer kommunistischen Einheitspartei vergleicht. Es zeigt Ministerpräsident Edmund Stoiber auf einer roten Fahne, mit Stern und sichelförmiger Weißwurst. Die SPD hat sogar eine eigene Webseite unter der Adresse www.macht-braucht-konrolle.de eingerichtet, um das Desaster am Wahltag zu verhindern. Die CSU reagiert im Internet erstmal gar nicht auf die provokanten Wahlkampf-Bemühungen der anderen. Muss wohl auch nicht, den jüngsten Umfragen zufolge.
Autor: Gunnar Herrmann
Freitag, 22. August 2003
SPD stellt Programm für die Jugend vor
Die Bayern-SPD hat am Donnerstag ein eigenes Wahlprogramm für die Jugend vorgestellt. "Jugend gewinnt" heißt es und verspricht den jungen Bayern eine Reihe von Gesetzesänderungen: zum Beispiel sollen Schüler mehr Mitspracherechte in den Schulen bekommen und die in Bayern übliche Zensur von Schülerzeitungen verboten werden.
Autor: Gunnar Herrmann
Dienstag, 19. August 2003
Großes Bayern, selbstständiges Bayern
Ein herzliches Grüß Gott! – so begrüßt die Bayernpartei die Besucher auf ihrer Webseite. Ein Safari auf dieser Seite lohnt sich, denn die Bayern-Partei dürfte wohl die einzige Partei sein, die ernsthaft für eine Lösung des Freistaates von der Bundesrepublik eintritt. Bereits auf der Grüßgott-Seite fällt dem Internet-Nutzer eine animierten Grafik auf, in der sich ein Stern aus der Europa-Flagge löst und sich in zwei Sterne teilt, die dann gemeinsam in die europäische Flagge zurückkehren. Auf der Startseite erwartet den Besucher eine Statistik, die deutlich zeigt, dass Bayern für sich allein genommen größer ist, als viele der eigenständigen europäischen Staaten – warum sollte es also nicht auch eigenständig sein? In Bayern – so darf man hinzufügen – ist außerdem das politische System beständiger als anderswo. Deshalb wird die Bayern-Partei wohl auch nicht in den Landtag kommen.
Autor: Gunnar Herrmann
Donnerstag, 14. August 2003
Schlechte Noten für die Landtagsparteien
Die internationale Jugendorganisation Yois (Youth for Intergenerational Justice and Sustainability) hat die Wahlprogramme der Bayerischen Landtagsparteien geprüft und dabei schlechte Noten verteilt. Die CSU bekam eine sechs, die SPD eine vier und die Grünen eine drei. Geprüft wurden die Programme vor allem unter den Gesichtspunkten Generationengerechtigkeit und Nachhaltigkeit. Am Programm der CSU bemängelte die Jugendorganisation insbesondere, dass Kinder und Jugendliche dort nur im Zusammenhang mit Jugendkriminalität oder Elitenförderung erwähnt werden. In einer Pressemitteilung von Yois heißt es weiter, die Partei der Grünen sei "die Einäugige unter den Blinden".
Autor: Gunnar Herrmann
Donnerstag, 14. August 2003
Bayern wählt - Parteien, Kandidaten, Sprüche
So manch ein Wähler in Bayern fragt sich, was der ganze Rummel um die Landtagswahl überhaupt soll - spannend war es nämlich schon lange nicht mehr. Die CSU regiert das Bundesland seit 1962 mit absoluter Mehrheit und es spricht auch diesmal einiges dafür, dass das so bleibt.
Im Landtag besteht die Opposition in dieser Legislaturperiode nur noch aus zwei Parteien: den Grünen und der SPD. Bei der Landtagswahl 1998 schafften die Grünen knapp den Sprung ins Parlament, die FDP und die Freien Wähler, ein Bündnis parteifreier kommunaler Wählervereinigungen, mussten draußen bleiben.
Während die beiden Volksparteien auf ihren Plakaten mit Slogans wie "Zum Glück gibt's Bayern" (CSU) und "Bayern gewinnt" (SPD) vor allem an den berühmt-berüchtigten bayerischen Lokalpatriotismus appelieren, versuchen die Grünen, sich mit dem Spruch "Wir zeigen's der schwarzen Macht" als Gegenspieler der Regierungspartei zu profilieren.
Was der Wahlkampf sonst noch so bringt und welche witzigen und informativen Seiten man im Internet dazu findet, lesen Sie ab sofort in diesem Weblog.
Autor: Gunnar Herrmann
|
|
|
|