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Grundeinkommen
2002-04-19 22:54:28
www.sozialliberale.net
Kamuran Sezer
2002-04-19 22:42:51
Sehr geehrte Damen und Herren,
über diesem Wege möchte ich Sie auf das Buch "Geschichte der Politikwissenschaft in Deutschland" aufmerksam machen!
freundliche Grüsse
Annett Blunk
2002-03-27 21:50:04
Was die jetzige Politik in Deutschland angeht, ist nur eines anzumerken, das Stadium jeglicher Diskussion und die Grenze der Toleranz ist bei weitem überschritten, es ist die Zeit des radikalen Wandels und Handelns. Korrupte Politiker, nicht eingehaltene Wahlversprechen und ständig neue Steuervarianten zwecks Abkassierens der Bevölkerung, aber persönliche Bereicherung der Politiker mit Straffreiheit. Gute Nacht, Deutschland.
www.DogInstinkt.de
Harald Barlow
2002-02-24 00:20:35
Dieser Wahnsinn zur Zeit zwingt
zu einer neuen Diskussion
www.haraldbarlow.de.tt
not a love song info
2002-02-16 19:38:20
this is not a love song
radikale linke und psychologie heute
www.notalovesong.org
Call For Papers
-bitte weiterverbreiten-
Subjekt [in] der Berliner Republik
»this is not a love song - radikale linke und psychologie heute« Kongress 2002
TU Berlin 04.-07. Juli 2002
Call For Papers: Subjekt [in] der Berliner Republik
Der unverstellte Blick auf die gegenwärtigen deutschen Verhältnisse lässt nichts gutes ahnen, und es braucht eigentlich keinen Walser, um zu erkennen, woran alle Deutschen immer schon geglaubt haben: Deutschland ist wieder da. Was nicht heißen kann, es wäre je weg gewesen. Stets bewegte sich das Deutsche auf jenen Ort zu, den es nie wirklich verlassen hatte, und für den die Wiedervereinigung sowohl Ziel als auch Vorraussetzung war. Die Unfähigkeit zu trauern nennen das die einen, Wirtschaftswunder mit demokratischen Wertewandel die anderen. Als bürgerliche Gesellschaft kann sich Deutschland jedoch nicht mit nationaler Einheit zufrieden geben. Die fortwesende Bewegung der Gesellschaft auf ihre Krise zu nötigt zu mehr. Es gilt, Sack und Asche der deutschen Teilstaaten abzuwerfen und sich wieder zu höherem berufen zu fühlen. Dafür braucht es zum Beispiel: eine deutsch-nationale Identität, die sich nicht trotz sondern gerade wegen Auschwitz bildet; eine gut ausgerüstete Armee - und keine "starke Truppe" - die sich globalen Aufgaben stellen will; ein paar Sicherheitspakete und eine Nationalstolz-, eine Faulenzer-, eine Kinderdressur-, eine Wegschließ-, und eine "Wer-weiß-was-noch-kommt"-Debatte. Die Tische tanzen wieder und die Ideologien haben Hochkonjunktur. Die Frage nach einer "alternativen deutschen Identität", wie sie fauler Weise unter falschem Namen 1968 aufkam, hat sich mit der Wiedervereinigung - z.T. in den selben Köpfen - endgültig erledigt. Man trägt sein Deutschsein wieder offen - nicht nur auf Mallorca - und es bleibt zu fürchten, dass sich die Deutschen bereits wieder auf dem Weg zum volksgemeinschaftlichen Ganzen befinden. Jedoch, die Bewegung ist nicht ungebrochen, das Deutsche kein der genetischen Struktur innewohnendes Wesen. Auf die Frage: "Worauf dürfen die Deutschen stolz sein?" antwortet die Bild Zeitung "Alpen und Nordsee" statt Krupp-Stahl und Führers Autobahnen. Das zeugt von schlechtem Gewissen und davon, dass die Deutschen sich zwar noch immer als Verlierer fühlen aber nach wie vor nicht als Mörder. Deutschland und seine freiwilligen Insassen sind also auf Selbstfindung. Das nationale Bewusstsein rüstet auf, nicht zuletzt durch die Rückverlegung des Souveräns an den historischen Schauplatz großdeutscher Wahntaten.
Dieser Bewegung will der *not a love song Kongress 2002* sowohl mit logisch-allgemeinen, als auch mit historisch-besonderen Überlegungen nach bzw. auf den Grund gehen. Intention ist die der aufklärenden Kritik. Im Bewusstsein darüber, dass die Einzelnen in der Gesellschaft nichts gelten und von der verselbständigten Struktur nur mitgeschleift werden, sind es doch eben jene die diese Struktur - ohne es zu wissen - tragen. Daher soll, anknüpfend an den ersten not a love song Kongress, die Psyche der Menschen Bezugspunkt sein und die Bedeutung der analytischen Psychologie - welche nach Adornos Diktum die einzige ist, "die im Ernst den subjektiven Bedingungen der objektiven Irrationalität nachforscht" -für die Kritik des falschen Bestehenden herausgearbeitet werden.
Ziel des Kongresses ist es, der Fragestellung nachzugehen, wie die Menschen zu Subjekten formiert werden und welche nationalen Besonderheiten dabei das »deutsche Wesen« konstituieren. Es sollen Identitätskonzepte, Massenwahn, Vorstellungen und Phantasien der Deutschen ebenso unter die Lupe genommen werden, wie deren Verhältnis zu Kapital, Staat, Krise und Nation. Hier einige mögliche Fragestellungen und Ansatzpunkte für Kritik:
- In Zeiten der offensichtlich werdenden Krise verändert sich das herrschende Bild vom Menschen: eine jede sein eigener Unternehmer. So will es der Staat und sein Schröder. Wie aber bringt sich das den deutschen Untertanen bei? Über's Brandstiften im Alleingang? Oder jedem sein eigener Wagen auf der Loveparade? - Zuerst einmal hat jeder 20 Kilo abzunehmen, bevor er in den maßgeschneiderten Armani schlüpft, die Ärmel hochzukrempeln, bevor zur Havanna gegriffen wird, und Audi statt Mercedes zu fahren, oder am besten beides. Das deutet auf eine Neuauflage der protestantischen Ethik hin, die allerdings immer schon am derzeitigen Stand der Subsumtion von Innerlichkeit ansetzt.
- Die Unterdrückung von Frauen gilt seit Afghanistan als Rechtfertigung für Krieg. In Deutschland scheint die Eingleichung der Frau damit vollendet. Wenn aber gleichzeitig die Anzahl berufstätiger Frauen rückläufig ist und Stoiber gern 1000DM "Herdgeld" zahlen will, sexistische Werbung gang und gebe und "Weiblichkeit" wieder Mode wird, stellt sich die Frage: ist das doch noch Patriarchat? Gehört mein Bauch mir und damit auch das Recht ihn zu verkaufen? Oder wie lässt sich das Geschlechterverhältnis - nicht nur in Deutschland - begreifen?
- Krempelt der Schröder die Ärmel hoch, dann wissen alle Deutschen Bescheid: jetzt wird geschafft und nicht gerafft. Der Kanzler weiß, was Arbeit ist, und tut sie für sein Volk. Das kommt davon, wenn man jede Lüge glauben muss, die man verkündet. Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus sind Gegenstände, die mit Bezug auf Deutschland immer kritikwürdig sind.
- Die nationale Einheit ist wiederhergestellt und doch scheint die Gemeinschaft der Deutschen noch ihre völkischen Gemeinsamkeiten zu suchen. Viel wird geredet vom Ossi und Wessi, aber anscheinend unterscheiden sich beide nur in der Größe ihrer Lohntüten. Oder ist der Bruch bzw. die kommunistische Verunreinigung des deutschen Volkskörpers zu groß, um geheilt zu werden?
- Mit Triebtätern und Russenmafia im inneren, Djschihadisten und Wallstreet außerhalb des Landes tut Sicherheit Not. Ob Schill oder Schilly, Bewusstsein muss geformt und verwaltet werden. Warum aber fühlen sich nur die VerschwörungstheoretikerInnen bedroht? Ist das Internet der heiß ersehnte Ersatz für die revolutionsunlustige Arbeiterschaft? Oder die technisch manifest gewordene Monade? Und was läuft im Fernsehen?
In diesen oder ähnlichen Fragestellungen hoffen wir, den not a love song Kongress 2002 bewegen zu können. Dafür möchten wir ein Forum bieten, in welchem die Möglichkeit besteht voneinander zu lernen, miteinander zu denken und Bewusstsein über das unwahre Ganze zu bilden. Dafür suchen wir nach ReferentInnen: diese sollten Lust verspüren, einen Vortrag über ihr Gedachtes in Berlin (wo sonst?) zu halten und uns bitte eine Kurzfassung desselben zukommen zulassen.
Exposés mit kurzer Selbstdarstellung bitte an:
kongress2002@notalovesong.org
www.notalovesong.org
oder per Post:
AK Kritische Humanwissenschaften
C/o AStA Uni Bremen
Bibliothekstr. 3
28359 Bremen
Weitere Infos unter: www.notalovesong.org
Gerade erschienen:
initative not a love song "subjekt.gesellschaft - perspektiven kritischer psychologien" Unrast Verlag Münster - 16EUR
Enthält die Beiträge des 2000er not a love song Kongresses - Inhaltsverzeichnis unter: http://lovesong.gesellschaftsanalyse.de/texte/subjekt_g/index.htm
Einträge 101-
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