Neue Arbeit braucht das Land

arbeitsamt.jpg„Der Traum von Vollbeschäftigung scheint endgültig ausgeträumt“. Das denken zumindest die Organisatoren einer Vortragsreihe in Leipzig. Sie beschäftigt sich mit dem zur Zeit wohl wichtigsten politischen Thema: der Arbeitslosigkeit. /e-politik.de/ berichtet nicht über die Veranstaltungen als solche, sondern stellt die Konzepte der dozierenden Politikwissenschaftler, Ökonomen und Soziologen in einer Serie vor.

Während Wirtschaftsminister Clement a.D. immer noch auf Vollbeschäftigung bis zum Jahr 2010 hofft, gehen die Politikwissenschaftler in Leipzig davon aus, dass es Vollbeschäftigung in Zukunft nicht mehr geben wird. Dazu müssen Einkommen und Arbeit voneinander entkoppelt werden. Wie soll dann aber das (Über)leben alle Menschen organisiert werden? Über mögliche Wege in eine Gesellschaft, die sich nicht mehr so sehr an Erwerbsarbeit orientiert, diskutieren in Leipzig alle zwei Wochen Wissenschaftler, Studenten und ganz normale Bürger. Initiiert wurde die Vortragreihe vom Freundeskreis der Politikwissenschaft, powiplus, und dem Bildungswerk Weiterdenken der Heinrich-Böll-Stifung. Zu jeder Veranstaltung ist ein Gast geladen, der seinen Lösungsvorschlag präsentiert. /e-politik.de/ berichtet nicht über die Veranstaltungen als solche, sondern stellt die Konzepte der dozierenden Politikwissenschaftler, Ökonomen und Soziologen in einer Serie vor. Mitdiskutieren ist ausdrücklich erwünscht.

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Teil 1: Ehrenamt ist auch Arbeit

Es gibt immer weniger zu verteilen. Aber hier ist nicht das Geld gemeint, sondern die Arbeit. Der Soziologe Gerd Mutz hat sich überlegt, wie alle Menschen arbeiten können und gleichzeitig Gutes tun. Von Maria Lang Weiter

 

 

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Teil 2: Politiker, gebt die Euros aus!

Der Volkswirtschaftler Peter Spahn denkt nicht an das Ende der Vollbeschäftigung. Er fordert, der Staat solle wieder mehr Geld ausgeben, auch wenn er sich dabei weiter verschulden muss. Nur so werde es wieder genügend Arbeit für alle geben. Von Maria Lang Weiter

 

arbeit3_teaser.jpgTeil 3: Bafög für alle

Arbeiten um zu leben. Das muss nicht sein, sagt Michael Opielka, Professor für Sozialpolitik in Jena. Er will die Verbindung von Arbeit und Einkommen lösen. Ein staatliches Grundeinkommen soll jeden Bürger aus der Abhängigkeit von Arbeit befreien. Von Maria Lang Weiter


Weiterführender Link:

Die Homepage der Veranstaltungsreihe