WissensWerte: Welternährung

10. Feb 2014 | von Jan Künzl | Kategorie: Wissenswerte

Weltweit leiden heute 850 Millionen Menschen unter Hunger. Gleichzeitig werden 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel jährlich verschwendet. Wie passt das zusammen? Von Jan Künzl und Marlene Kettner

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1/3 aller produzierten Lebensmittel verderben bei Transport und Lagerung
Nach den weltweiten Hungerunruhen 2007 und 2008 ist das globale Welternährungssystem wieder in den Fokus der Internationalen Gemeinschaft gerückt. Obwohl weltweit genug Nahrungsmittel produziert werden um die Weltbevölkerung satt zu bekommen hat jeder achte Mensch zu wenig zu essen. Die Ursachen für dieses Problem sind vielfältig und die Rahmenbedingungen verschlechtern sich durch steigende Weltbevölkerung, Land Grabbing und den Klimawandel immer weiter.

Aber wie genau funktioniert dieses System? Wo liegen die Probleme? Und was muss getan werden? Dies sind die Fragen, denen der neue Clip der WissensWerte Reihe nachgeht.

 

 

Mehr Informationen zum WissensWerte Projekt gibt es hier.

 


Die Bildrechte liegen bei /e-politik.de/.


 

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Es liegt an uns allen

WissensWerte: Mikrokredite

Afrika ist nicht arm

 

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7 Kommentare
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  1. Noch nie hatte ich bei einem Wissenswerte-Clip so sehr das Gefühl, dass ich von einem politischen Standpunkt überzeugt anstatt über einen Problemkomplex informiert werden sollte. Daher für den Einsatz in der Schule unbrauchbar. Schade!

  2. Das ist ein sehr schön gemachtes Video. Aber: Ich persönlich finde, Euer Team zeichnet ein zu positives und zu malerisches Bild des kleinbäuerlichen Agrarbetriebes.

    Natürlich müssen wir multinationale Agrarkonzerne vollkommen zu Recht genau betrachten und vor allem kritisieren. Kleinbäuerliche Betriebe und Reformen können ein Land aber schädigen, indem sich dadurch ein Land vom Nahrungsmittel-Exporteur zum -Importeur wandelt (vlg. Südafrika; Quelle – ein ZEIT-Dossier 2013). Zusätzlich beschreibt Doug Sanders in seinem Buch “Arrival City”, dass Kleinbauerntum – auch in Grenzen der Europäischen Union – eher zum Nachteil der Gesellschaft beiträgt.

    Nächster Videowunsch lautet also: Agrarsysteme. ;-)

    Beste Grüße

  3. @Christian: Interessante Kritik- danke! Dieses Thema ist bei uns gerade sehr aktuell. Eine Zuspitzung der Meinung im Clip hat den Vorteil, dass die Aufmerksamkeitsspanne des Zuschauers steigt und eher zu einer Diskussion angeregt wird. Natürlich ist es wichtig, dass diese Meinung dann auch in einen Kontext gesetzt und kritisch hinterfragt wird. Das müsste dann aber aus dem begleitenden Unterricht hervorgehen.
    Ich denke ohne diese Kontextualisierung wäre auch die Verwendung der älteren, “neutraleren” Filme im Unterricht schwierig.
    Wir produzieren derzeit auch einen Film zum Thema Fleischkonsum und Nachhaltigkeit, der noch wesentlich meinungslastiger sein wird als Welternährung. Hierfür wollen wir dann gleichzeitig einen Unterrichtsentwurf anbieten, der zu einer kritischen Auseinandersetzung anregt, welche auch die gegenteilige Meinung einbezieht. Wahrscheinlich wird er Ende März/Anfang April veröffentlicht. Über eine Rückmeldung Ihrerseits zu dem Clip und dem Unterrichtsentwurf würden wir uns sehr freuen.

  4. @Tim: Sicher, vor allem pauschalisieren wir unter dem Begriff Kleinbauer natürlich enorm. Je nach Ausstattung mit Know-How und Kapital sowie geografischer Lage variiert die Wirtschaftlichkeit kleinbäuerlicher Strukturen erheblich. Im Schnitt holt z.B. ein afrikanischer Kleinbauer ein Zehntel des Ertrages aus einem Hektar Land wie ein europäischer Kleinbauer.
    Der Punkt den wir in aller Kürze machen wollten ist, dass es problematisch ist gewachsene kleinbäuerliche Strukturen aufzubrechen um im großen Stil agrarische Exportgüter zu produzieren.

  5. Informativ, aber Sprechtempo viel zu schnell,
    das ist zügige Lesegeschwindigkeit,
    da Veranschaulichung bei diesem globalen Thema schwierig,
    überfordert einen die Informationsfülle,
    das gilt besonders für Schüler
    – auch der Oberstufe –
    falls man dieses tolle Filmgebot
    schulisch nutzen will.

  6. Ich finde das Video sehr gelungen und auch für die Bildungsarbeit gut einsetzbar. Wenn ein Statement gegen Lebensmittelverschwendung und Weltmarktspekutaltionen bei Nahrungsmitteln abgegeben wird, ist es meiner Meinung nach nicht möglich dies ohne das Aufzeigen eines politischen Standpunktes zu tun. Und ich finde das auch keineswegs schlecht. Danke!

  7. Indem ich diesen Film sehe, konnte ich viele gute Infomationen bekommen !!
    Vielen Dank !!

    Und könntest du den Text dieses Films für micht sichken ???

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