Dossier: Berlinale 2014

Der Goldene Bär 2014
Der Goldene Bär

Kulturelles Großereignis am Potsdamer Platz: /e-politik.de/ wird auch in diesem Jahr über die Berlinale berichten. Wer sind die heißen Kandidaten für den Goldenen Bären? Welche Stars treten auf dem Roten Teppich auf? Welche Entdeckungen aus Ländern wie Vietnam oder Myanmar lohnen sich? In diesem Dossier-Überblick finden Sie alle Artikel. Von Konrad Kögler

Starke Filme aus China im Wettbewerb (17.02.2014)
Die chinesischen Filme dominierten in diesem Jahr den Wettbewerb um die Goldenen Bären. Diao Yinan gewann die begehrte Trophäe für seinen düsteren Film noir Bai Ri Yan Huo/Black Coal, Thin Ice und stahl damit leider dem zweiten bemerkenswerten Beitrag aus China die Show. mehr…

„Iranien“: gescheiterter Dialog mit den Mullahs (16.02.2014)
Mehran Tamadon lebt mit seiner Familie seit Jahren im Exil in Paris und machte 2009 mit dem Dokumentarfilm Bassidji über die loyalen Revolutionsgarden auf sich aufmerksam. Schon seit längerer Zeit arbeitete er an seinem nächsten spannenden Projekt: er wollte mit Klerikern vor laufender Kamera über die Grundlagen der iranischen Theokratie und alternative Gesellschaftsmodelle sprechen. mehr…

Das Berlinale-Rücktritts-Virus (14.02.2014)
Husten, triefende Nasen und Augenringe gehören zur Berlinale wie die langen Schlangen vor den Ticketschaltern. Aber auf der Berlinale grassiert noch ein anderes Virus. mehr…

„The Unknown Known“: sehenswerte Rumsfeld-Doku (14.02.2014)
Wir hatten ihn schon fast vergessen: Donald Rumsfeld, Verteidigungsminister der Administration von George W. Bush. Sein maliziöses Lächeln, mit dem er bei den Pentagon-Pressekonferenzen mit den Journalisten scherzte. Die Chuzpe, mit der er über die Haftbedingungen in Guantánamo sprach. mehr…

Afghanistan-Drama „Zwischen Welten“ polarisiert (13.02.2014)
Feo Aladags Wettbewerbs-Beitrag Zwischen Welten wurde bei der Pressevorführung ausgebuht, bekam aber nach der Publikums-Vorführung im Haus der Berliner Festspiele freundlichen Applaus. mehr…

Düsterer Montag: „Das finstere Tal“ und „Historia del miedo“ (11.02.2014)
Zwei düstere Filme standen am Montag im Mittelpunkt der Berlinale. Benjamin Naishtat, 1986 in Buenos Aires geboren, ist mit Historia del miedo der jüngste Teilnehmer im Wettbewerb um die Goldenen Bären. mehr…

Scheiternde Beziehungen: Uma Thurman und „Land of Storms“ (10.02.2014)
Uma Thurman spielte sich mit einem fulminanten Auftritt in ihrer Nebenrolle als verlassene Ehefrau Mrs. H ins Zentrum von Lars von Triers Nymphomaniac. Es ist großes Kino, wie sie mit ihren drei Söhnen im Schlepptau in der neuen Wohnung ihres Ex-Manns und seiner neuen Geliebten auftaucht und ihnen mit passiv-aggresiven, subtilen Bemerkungen ein schlechtes Gewissen macht. mehr…

„The Monuments Men“: George Clooney ausgebuht (09.02.2014)
Am Samstag reiste George Clooney zur Gala-Premiere seiner Ein-Mann-Show The Monuments Men an: Er ist nicht nur Hauptdarsteller, sondern auch Regisseur, Produzent und Co-Drehbuchautor dieses Weltkriegs-Dramas aus Hollywood. mehr…

„Baal“: Fassbinders legendärer Auftritt in restaurierter Fassung (08.02.2014)
Berlinale-Direktor Kosslick und Kulturstaatsministerin Grütters begrüßten am Freitag Nachmittag große Namen der westdeutschen Kinogeschichte der 70er und 80er Jahre auf dem Roten Teppich vor dem Haus der Berliner Festspiele in der Schaperstraße. mehr…

„Ya Gan Bi Haeng (Night Flight)„: Leistungsdruck und Homophobie in Südkorea (08.02.2014)
Südkoreanische Filme, die Leistungsdruck und Mobbing im Schulsystem thematisieren, sind in fast jedem Berlinale-Jahrgang vertreten. Diesmal entzaubert LeeSong Hee-il den Mythos des hochgelobten Pisa-Spitzenreiters mit drastischen Bildern. mehr…

„La voie de l’ennemi (Two Men in Town)„: Schwarz-Weiß-Zeichnung der Figuren (08.02.2014)
Rachid Bouchareb ist nach London River (2009) wieder im Berlinale-Wettbewerb vertreten: La voie de l´ennemi (Two Men in Town) ist ein Remake von José Giovannis Krimi Deux hommes dans la ville (von 1973, mit Alain Delon und Jean Gabin) und mit Forest Whitaker, Harvey Keitel und Brenda Blethyn so prominent besetzt, dass er auch gleich am von Regisseuren und Produzenten begehrten und heiß umkämpften Eröffnungs-Wochenende läuft. mehr…

„Nuóc/2030“ (Vietnam): Zu viel gewollt (07.02.2014)
Der Panorama-Eröffnungsfilm Nuóc beginnt vielversprechend, kann sich aber nicht entscheiden, welche Geschichte er erzählen will. Der Vorspann ist ein aufrüttelnder Appell: die Negativ-Szenarien der Klimaforscher sind Wirklichkeit geworden, der Süden Vietnams ist im Jahr 2030 fast vollständig überschwemmt. In langen Einstellungen gleitet die Kamera über die Fluten, aus denen vereinzelt Straßenschilder und „Grundstück zu verkaufen“-Plakate halb herausragen. mehr…

„The Grand Budapest Hotel“: Unterhaltsame Eröffnung (07.02.2014)
Wes Anderson leistete sich den Luxus, die auch hier wieder großartige Tilda Swinton schon nach wenigen Szenen mit einem Giftmord von der Leinwand verschwinden zu lassen und seine Lieblingsschauspieler Bill Murray und Owen Wilson, die seine früheren Filme trugen, mit Nebenrollen abzuspeisen. Seine Tragikomödie The Grand Budapest Hotel hat trotzdem noch eine geballte Ladung internationaler Schauspiel-Prominenz zu bieten, die sich bei der prestigeträchtigen Berlinale-Eröffnungs-Gala auf dem Roten Teppich drängelt. mehr…

 

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Die Bildrechte liegen bei Ali Ghandtschi.


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