Russische Moderne – Russland im 21. Jahrhundert

09. Jul 2008 | von WeltTrends | Kategorie: Kooperation mit WeltTrends

Das neue WeltTrends Heft 3/2008 diskutiert im Sinne einer deutschen-russischen Modernisierungspartnerschaft, mit einer Mischung aus Analyse und Empathie, die russische Realität nach Putin und vor Medwedjew. Angesichts der zugespitzten Lager im Streit um die iranische Atompolitik bringt WeltTrends ein Exklusivinterview mit Irans Botschafter Akhoundzadeh Basti. Im Streitplatz diskutieren Experten aus der Friedens- und Konfliktforschung die „Militärmacht Deutschland“. Globale Kinderarbeit, die Entwicklung Venezuelas unter Hugo Chávez und die außenpolitische Komponente im US-Wahlkampf sind Themen im Weltblick.

Eben noch Präsident – nun Regierungschef. Das Putin-Medwedjew-Tandem treibt die politische, wirtschaftliche und soziale Modernisierung im größten Flächenland der Welt voran. Das WeltTrends Heft Nr. 60 nimmt Russlands Modernisierungskurs genauer unter die Lupe und diskutiert die Situation nach dem Machtwechsel im reichen und zugleich armen Russland.

Dabei bieten russische und deutsche Autoren Rück- und Einblicke in die politische und ökonomische Landschaft des heutigen Russlands. Themen sind: Putins Mission im „russischen Thermidor“, die Putin-Medwedjew-Rochade, Wandel und Wechsel in Russland und ein Vergleich von Russlands und Chinas „holprigen Weg“ in die Moderne und die Regionen in den Weiten Sibiriens.

Interview – Iran ist der Teil der Lösung

Angesichts der zugespitzten Lager im Streit um die iranische Atompolitik bringt WeltTrends ein Interview mit Irans Botschafter Akhoundzadeh Basti. Neben der Atomfrage gibt der Botschafter eine Einschätzung zur Lage Irans im internationalen Kontext und spricht über die Beziehungen zum Westen und seine Rolle im Nahen Osten. Im Interview warnt er vor weiterem Druck auf sein Land und argumentiert für einen vernünftigen Dialog zwischen Iran und dem Westen.

Streitplatz – Militärmacht Deutschland?

Inwieweit Deutschland eine Militärmacht darstellt und darstellen sollte, diskutieren im aktuellen Heft Experten aus der Friedens- und Konfliktforschung auf kontroverse und engergierte Weise. Christoph Marischka, Reinhard Mutz und Wolfgang Gehrcke beenden mit Ihren Ausführungen über NATO und deutsche Kriegeseinsätze eine Debatte, die in den letzten WT-Heften von deutschen Politikern geführt wurde.

WeltBlick – USA-Wahlkampf, Landminen, Venezuela unter Chávez

Wie stehen Obama und McCain zum Irak und wie zur National Missile Defence? Im Wettstreit um die US-Präsidentschaftskandidatur stehen auch außenpolitische Themen im Rampenlicht. Radosław Fiedler, von der Universität Posen, stellt in seiner Analyse die außenpolitischen Programme der verbliebenen Kandidaten vor und zeigt die jeweiligen Unterschiede zur Bush-Administration auf.

Gibt es eine Gesellschaft ohne Gewalt? Mit dem Ottawa-Abkommen wurde ein Verbot von Antipersonenminen bewirkt. Peter Lock zieht Lehren aus Ottawa und fordert eine gewaltfreie Austragung gesellschaftlicher Konflikte. Von Kindern für Kinder! Raina Zimmering schätzt, dass weltweit 8 Millionen Kinder als billige Arbeitskräfte eingesetzt sind. Die Autorin zeigt, dass zur Bekämpfung der Kinderarbeit globale Kontrollmechanismen notwendig sind.

Geht Venezuela einen alternativen Weg? Raul Zelik beschreibt Anspruch und Realität der venezolanischen Politik der letzten Jahre und fragt, inwieweit eine alternative Entwicklung jenseits einer ölfinanzierten Wirtschaft möglich ist. Weiterhin finden Sie ein Porträt zum außenpolitischen Adlatus Adenauers, Kenneth Waltz wird wieder gelesen und neue Bücher zu Russland vorgestellt.


Lesen Sie jetzt online auf /e-politik.de/ die WeltTrends-Beiträge:

Die Putin-Medwedew-Rochade von Johannes Heisig

Wandel, Wechsel und Widersprüche von Petra Stykow


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