Angefragt bei Alfred

04. Mai 2004 | von | Kategorie: Die kleine Anfrage

Die kleine Anfrage im Bundestag

Alfred Hartenbach (SPD), den alten Haudegen, der alle juristischen Schlichen kennt, kann gar nichts aus der Ruhe bringen. Nicht einmal der Bundestag mit seinen Ausschüssen. Was Brandts Händedruck nicht alles entfachen konnte …

Diese Woche bei Alfred Hartenbach (SPD)

Im Bundestag seit: 1994

Wahlkreis: Waldeck

Beruf: Jurist – Staatsanwalt – Richter, Parlamentarischer Staatssekretär

Jahrgang: 1943

1. Womit haben wir Sie verdient?

Ich bin ein altgedienter Justizknochen und deshalb in der Rechtspolitik genau richtig. Ich kenne alle Schlichen.

2. Ihr größter politischer Erfolg?

1. Abschaffung der Gerichtsferien. 2. Lebenspartnerschaftsgesetz.

3. Was ist Gerechtigkeit?

Der faire Ausgleich zwischen Wunsch und Wirklichkeit, der die “kleinen Leute” zufriedenstellt.

4. Welche Politikerin, welchen Politiker der Geschichte bewundern Sie und warum?

Willy Brandt. Er hat einmal – als ich 18 Jahre alt war – vor mir den Hut gezogen und mir die Hand gegeben.

5. Wer stört am meisten im Bundestag / in den Ausschüssen?

Mich stört dort gar nichts!

6. Wo im Bundestag kann man die besten Nickerchen halten?

Bei den Journalisten in der Lobby, die “knacken” dort auch.

7. Mit welchem Musikstück würden Sie die Haushaltsdebatte des Bundestags untermalen?

“Kriminal-Tango”

8. Was muss in Deutschland besser / anders werden?

Wir brauchen eine vernünftige Fußball-Nationalelf. Dann wird auch die Stimmung besser – siehe das “Wunder von Bern”.

9. Was ist Wahrheit?

Die Dinge so schildern wie sie sind, ohne meinen Nächsten mehr als erforderlich zu verletzen.



Homepage von Alfred Hartenbach


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