Axels kleine Anfrage

Axel2.jpgDie kleine Anfrage im Bundestag

Diese Woche bei Axel Berg (SPD)

Er ist Realist, Opportunist und gewissermaßen Zyniker. Er verschreibt sich selbst im Namen erneuerbarer Energien den Sympathisanten von all jenen, die Interesse am Geldverdienen haben. Platon hätte von seiner Gerechtigkeitstheorie noch lernen können. Wenn doch alles nur so einfach wäre

Im Bundestag seit: 1998

Wahlkreis: München Nord

Beruf: Rechtsanwalt und Politologe

1. Womit haben wir Sie verdient?

Mich hat jeder verdient, der für erneuerbare Energien ist. Sprich, wer Jobs schaffen, Geld verdienen und das Klima retten will … und natürlich deren Sympathisanten.

2. Ihr größter politischer Erfolg?

persönlich: Gegen den Trend der einzige sozialdemokratische Abgeordnete in Bayern zu sein, der direkt von der Bevölkerung gewählt wurde – inklusive Bezirks- und Landtag. inhaltlich: Das Erneuerbare-Energien-Gesetz gegen seine Gegner verteidigt zu haben.

3. Was ist Gerechtigkeit?

Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu. Hält sich jeder dran, geht’s gerecht zu.

4. Welche Politikerin, welchen Politiker der Geschichte bewundern Sie; und warum?

Josef Felder, der vergangenes Jahr 100-jährig starb. Als aufrechter (Sozial-) Demokrat schlich er sich undercover von Bayern nach Berlin, stets verfolgt von den Braunhemden stimmte er 1933 gegen die Ermächtigungsgesetze.

5. Wer stört am meisten im Bundestag / in den Ausschüssen?

Keine Namen! Vielleicht brauche ich mal seine/ihre Unterstützung!

6. Wo im Bundestag kann man die besten Nickerchen halten?

Der wahre Könner entspannt unbemerkt bei einer kleinen Sitzungs-Meditation mit geöffneten Augen.

7. Mit welchem Musikstück würden Sie die Haushaltsdebatte des Bundestags untermalen?

„Also sprach Zarathustra“ von Richard Strauss.

8. Was muss in Deutschland besser / anders werden?

Vieles muss besser, aber längst nicht alles anders werden.

9. Was ist Wahrheit?

Es gibt viele Wahrheiten, die sich auch noch je nach Sichtweise des Beobachters ständig verändern.

Bild: Copyright liegt bei Phillip Esche

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